Sterbewesen de · NOUN
Pronunciation
- [ˈʃtɛʁbəˌveːzn̩]
- audio
Etymology
Determinativkompositum aus dem Stamm des Verbs sterben und dem Substantiv Wesen
Meanings
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(rare) sterbliches Wesen/Lebewesen; Wesen, das (einmal) sterben wird
Jedes Lebewesen ist zugleich ein Sterbewesen.
„Das ungeheure Lebewesen und Sterbewesen Berlin, wie gesagt, war mir alpartig gegenwärtig.“
Gerhart Hauptmann: Das Abenteuer meiner Jugend. In: Projekt Gutenberg-DE. Propyläen Verlag, 1965, Siebenunddreißigstes Kapitel (URL, abgerufen am 11. April 2023) . Alte Version im Internet-Archiv abrufbar. *„Dann ist es mir, als schlichen Sterbewesen / Durch Träume sich in meine Seele ein: / Verschwistert kann ich sie zusammenlesen / Und berge sie! Fern im Erinnrungsschrein.“
Theodor Däubler: Das Nordlicht (Genfer Ausgabe). In: Projekt Gutenberg-DE. Insel Verlag, Leipzig 1921, Venedig (URL, abgerufen am 11. April 2023) . Alte Version im Internet-Archiv abrufbar. *„Aber Osvald ist nicht der tragische Held. Er ist weniger ein Lebewesen als ein Sterbewesen; wir lernen weniger seine Persönlichkeit als sein Mißgeschick kennen.“
Julius Elias, Paul Schlenther: Henrik Ibsens Sämtliche Werke - Einführung. In: Projekt Gutenberg-DE. Band 1, S. Fischer Verlag, 1907, VorwortEinleitung (URL, abgerufen am 11. April 2023) . Alte Version im Internet-Archiv abrufbar. *
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die Eigenschaft, (irgendwann) zu sterben bzw. sterben zu können
„[…] Und preisen will Dich der Mensch, ein kümmerlicher Abriß Deiner Schöpfung, ja der Mensch, der herumschleppt sein Sterbewesen, herumschleppt das Zeugnis seiner Sünde und das Zeugnis, daß Du »den Hochfährigen widerstehst«.“
Augustinus: Bekenntnisse. 1. Auflage. St. Benno-Verlag, Dresden 1983 (übersetzt von Joseph Bernhart), Seite 11 .
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Gesamtheit dessen, was mit dem Sterben zusammenhängt
„Der Alte Südliche Friedhof sei als Natur- und Erholungsraum "ein Zeugnis der besonderen Münchner Lebensqualität", sagt Gesundheitsreferentin Stephanie Jacobs, die für das Münchner Sterbewesen zuständig ist.“
Stadt baut Friedhofs-Museum. In: Süddeutsche Zeitung. 22. September 2016, abgerufen am 12. April 2023.„In der Chronik der Sterbenotgemeinschaft, die im Jahr 1923 von Prälat Peter Herckenrath gegründet wurde, lässt sich ablesen, wie sich das Sterbewesen entwickelt hat.“
Früher bekam der Totengräber zehn Reichsmark. In: General Anzeiger. 23. Oktober 2006, abgerufen am 12. April 2023.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Sterbewesen | Case=Acc, Gender=Neut, Number=Plur | lexicographic | |
| Sterbewesen | Case=Nom, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Sterbewesen | Case=Acc, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Sterbewesen | Case=Dat, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Sterbewesen | Case=Dat, Gender=Neut, Number=Plur | lexicographic | |
| Sterbewesen | Case=Gen, Gender=Neut, Number=Plur | lexicographic | |
| Sterbewesen | Case=Nom, Gender=Neut, Number=Plur | lexicographic | |
| Sterbewesens | Case=Gen, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic |
Synonyms
Translations (3)
cs umírání (Gesamtheit dessen, was mit dem Sterben zusammenhängt) · cs smrtelník (sterbliches Wesen) · cs smrtelnost (Sterblichkeit)