Sprachlaut de · NOUN
Pronunciation
- audio
- [ˈʃpʁaːxˌlaʊ̯t]
Etymology
[1] Determinativkompositum aus dem Stamm des Wortes Sprache und Laut
Meanings
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kleinstes Lautsegment der gesprochenen Sprache; Element des Lautsystems einer Sprache.
„Ein Sprachlaut (Phon, Laut) unterscheidet sich von einem anderen zum einen durch verschiedene Qualität, das heißt durch verschiedene Klangfarbe (zum Beispiel [a] gegenüber [o]) oder durch Unterschiede im hervorgebrachten Geräusch (zum Beispiel [f] gegenüber [s].“
Stefan Kleiner, Ralf Knöbl und Dudenredaktion: Duden Aussprachewörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 7., komplett überarbeitete und aktualisierte Auflage. Band 6, Dudenverlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-411-04067-4, DNB 1070833770 , Seite 20. Abkürzungen aufgelöst.In dem Wort "Bild" kommen als Sprachlaute des Deutschen vor: [b] + [ɪ] + [l] + [t].
Sprachlaute sind nur segmentiert; um Sprachlaute Phonemen zuordnen zu können, müssen sie noch zusätzlich nach ihrer kommunikativen Funktion klassifiziert werden.
„Etwa zur gleichen Zeit, als Kempelen (um) 1769 seinen »Schachtürken« entwickelte, befasste er sich auch intensiv mit der Idee, zumindest einzelne Sprachlaute in irgendeiner Weise synthetisch zu erzeugen.“
Fabian Brackhane: Wolfgang von Kempelen oder: Sprachforschung und Sprachsynthese im 18. Jahrhundert. In: Sprachreport. Nummer Heft 1, 2011 , Seite 18-23, Zitat Seite 20.
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in der menschlichen Kommunikation genutzter Laut, im Gegensatz zu anderen menschlichen Lauten (z.B. Räuspern, Stöhnen) oder zu Tierlauten.
„Elias Canetti erzählt später, dass er auf die Sprache, die er nicht verstand, eifersüchtig war und durch Nachahmung der Sprachlaute versuchte, in diesen Sprachbezirk der Eltern einzudringen.“
Helmut Göbel: Elias Canetti. Rowohlt, Reinbek 2005, ISBN 3-499-50585-1, Seite 18 .Man muss Sprachlaute von anderen Lauten oder Geräuschen unterscheiden.
„Das Alphabet ist also ein sehr ökonomisches und praktisches Mittel zur Wiedergabe der Sprachlaute.“
Gottfried Spieß: Warum die Menschen sprechen lernten. Interessantes aus Geschichte und Gegenwart der Sprache. Der Kinderbuchverlag, Berlin 1989, Seite 107. ISBN 3-358-01278-6.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Sprachlauten | Case=Dat, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic | |
| Sprachlaute | Case=Gen, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic | |
| Sprachlaute | Case=Dat, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Sprachlaute | Case=Acc, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic | |
| Sprachlaute | Case=Nom, Gender=Masc, Number=Plur | lexicographic | |
| Sprachlaut | Case=Acc, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Sprachlaut | Case=Dat, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Sprachlaut | Case=Nom, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Sprachlauts | Case=Gen, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Sprachlautes | Case=Gen, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic |
Antonyms
Hypernyms
Synonyms
Translations (4)
en phone · pl głoska · en phone · is málhljóð