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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Spracherwerbsmechanismus de · NOUN

Pronunciation

  • [ˈʃpʁaːxʔɛɐ̯vɛʁpsmeçaˌnɪsmʊs]
  • audio

Etymology

Determinativkompositum aus den Substantiven Spracherwerb und Mechanismus sowie dem Fugenelement -s

Meanings

  1. (nach Annahme der Vertreter der generativen Grammatik) beim Menschen genetisch angelegte Vorstellung darüber, was eine mögliche Grammatik ist
    • Zum Spracherwerbsmechanismus gehören elementare Regeln und Strukturen, die allen Sprachen eigen sind.
    • „Zwei entgegengesetzte erkenntnistheoretische Standpunkte werden zur Beantwortung dieser Frage herangezogen: Der behavioristische Ansatz…und der nativistische Ansatz, die »innateness« Hypothese von einem angeborenen Spracherwerbsmechanismus...“ Els Oksaar: Spracherwerb. In: Lexikon der germanistischen Linguistik. 2., vollständig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Band II. Hrsg. v. Hans Peter Althaus, Helmut Henne, Herbert Ernst Wiegand. Niemeyer, Tübingen 1980, Seite 433-440; Zitat Seite 436. ISBN 3-484-10390-6.
    • „Die Meinungen darüber, wie der Spracherwerbsmechanismus am besten zu charakterisieren sei, gehen weit auseinander.“ David Crystal: Die Cambridge Enzyklopädie der Sprache, 2. Auflage, Zweitausendeins, Frankfurt 2004, Seite 234. ISBN 3-861-50705-6
    • „Die Schule Chomskys operiert mit der Annahme eines universalen Spracherwerbsmechanismus, einer angeborenen linguistischen Theorie als Grundlage der Spracherlernung.“ Els Oksaar: Spracherwerb im Vorschulalter. Einführung in die Pädolinguistik. Kohlhammer, Stuttgart/Berlin/Köln/Mainz 1977, Seite 37. ISBN 3-17-004471-0
    • „Dies führt Chomsky zu der Annahme eines Spracherwerbsmodells, in dem der Erwerb einer Grammatik abhängt von einem Spracherwerbsmechanismus (language acquisition device - LAD), dessen innere (angeborene) Struktur bestimmte Methoden der Analyse und prinzipielle Beschränkungen, die für jede mögliche Grammatik gelten, kennzeichnen…“ Helen Leuninger, Max H. Miller, Frank Müller: Psycholinguistik. Ein Forschungsbericht. Athenäum, Frankfurt 1973, S. 178 f. ISBN 3-7610-4709-6.

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Spracherwerbsmechanismus Case=Acc, Gender=Masc, Number=Sing lexicographic
Spracherwerbsmechanismus Case=Gen, Gender=Masc, Number=Sing lexicographic
Spracherwerbsmechanismus Case=Dat, Gender=Masc, Number=Sing lexicographic
Spracherwerbsmechanismus Case=Nom, Gender=Masc, Number=Sing lexicographic

Translations (1)

en language acquisition device