Sprachbarriere de · NOUN
Pronunciation
- [ˈʃpʁaːxbaˌʁi̯eːʁə]
- audio
Meanings
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(general) Kommunikationsproblem aufgrund mangelnder gemeinsamer Sprache
„Faßt man den Begriff Sprachbarrieren weit, so kann man behaupten, daß wohl kaum ein Gespräch davon frei bleibt: nur selten verläuft sprachliche Kommunikation völlig ungestört; die Verschiedenheit - und sei sie auch nur eine der Nuancen - in der Sprache zweier Dialogpartner kann als Hindernis wirken; und oft stocken wir, weil wir nicht sicher sind, ob wir mit unseren Worten die Sache und den Ton richtig treffen.“
Hermann Bausinger: Deutsch für Deutsche. Dialekte, Sprachbarrieren, Sondersprachen. Aktualisierte Neuausgabe. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 1984, Seite 49. ISBN 3-596-26491-X. Kursiv gedruckt: Standessprachen, Soldaten, Studenten- und Schülersprache.„Es gab eine Zeit, da die Deutschen sich von solch läppischen Sprachbarrieren nicht weiter aufhalten ließen.“
Eric T. Hansen mit Astrid Ule: Die ängstliche Supermacht. Warum Deutschland endlich erwachsen werden muss. Lübbe, Köln 2013, ISBN 978-3-431-03874-3, Seite 104.„Die antiken Großmächte nahmen das Problem der Sprachbarrieren gewöhnlich stillschweigend hin, indem sie es ignorierten.“
Nicholas Ostler: Was Cicero bei Platon fand. In: Kulturaustausch. 61, Nummer Heft II + III, 2011 , Seite 54-56, Zitat Seite 54.„Nicht nur deshalb, weil ich selbst natürlich unentwegt vor unüberwindbaren Sprachbarrieren stand, sondern vor allem deshalb, weil mir auf dieser Reise klar geworden ist, dass Sprachbarrieren für Millionen Menschen Teil ihres ganz normalen Alltags sind - und zwar in ihrer eigenen Heimat.“
Bettina Gaus: Dankrede zur Verleihung des Medienpreises für Sprachkultur 2010. In: Der Sprachdienst 54, 2010, Seite 96-99; Zitat Seite 97.
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(speziell Soziolinguistik) Nachteil einer sozialen Gruppe, der dadurch zustande kommt, dass diese Gruppe nicht die im Bildungssystem geforderten Sprachnormen beherrscht
„Die Erforschung dieses Phänomens der Sprachbarrieren kam dabei zu dem auch für Deutschland (Oevermann) gültigen Ergebnis, dass städtische Unter- und Mittelschichten verschiedene Ausformungen der Muttersprache gebrauchen, die als »restringiert« (etwa: eingeschränkt) und »elaboriert« (etwa: entwickelt, differenziert) bezeichnet werden.“
Werner König: dtv-Atlas Deutsche Sprache. 15., durchgesehene und aktualisierte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, Seite 137. ISBN 3-423-03025-9. In Kapitälchen gedruckt: Oevermann; fett: Sprachbarrieren.„Solches nimmt Rücksicht auf aufeinander bezogene Schichtung von Sprache und Sprachträger, die eben hin und wieder Sprachbarrieren zur Folge hat.“
Peter Porsch: Sehnsucht nach Babel. In: Sprachdienst. Nummer Heft 3-4, 2011 , Seite 81-91, Zitat Seite 87.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Sprachbarrieren | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Sprachbarrieren | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Sprachbarrieren | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Sprachbarrieren | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Sprachbarriere | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Sprachbarriere | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Sprachbarriere | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Sprachbarriere | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic |
Hypernyms
Kommunikationsproblem · Bildungserfolg
Translations (1)
en language barrier (allgemein: Kommunikationsproblem aufgrund mangelnder gemeinsamer Sprache)