Spielverhalten de · NOUN
Pronunciation
- [ˈʃpiːlfɛɐ̯ˌhaltn̩]
- audio
Etymology
Determinativkompositum aus den Substantiven Spiel und Verhalten
Meanings
-
aus einer spezifischen Einstellung erwachsende wahrnehmbare, nicht zielgerichtete Aktivität bei Mensch und Tier
„Dennoch ist die Auseinandersetzung mit dem Spielverhalten eine der Grundlagen für die Kreativitätsforschung geworden.“
Andreas Flitner: Spielen - Lernen. Praxis und Deutung des Kinderspiels. Piper, München-Zürich 1996, ISBN 3-492-20022-2 , Seite 55.„Kindergärtnerinnen beobachteten am ehesten Störungen im Kontakt- und Spielverhalten.“
Erika Sommer: Die Leiden der Erstkläßler. In: Zeit Online. 22. November 1974, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 8. Oktober 2018) .„Der Amerikaner Gordon M. Burghardt, Professor für Psychologie und Evolutionsbiologie an der Universität von Tennessee, hat fünf Kriterien aufgestellt, an denen er Spielverhalten bei Tieren festmacht.“
Tanja Warter: Wahre Spaßvögel. In: Zeit Online. 5. Dezember 2013, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 8. Oktober 2018) .„Denn, so sagen die Soziologen und Psychologen: Vergleicht man das Spielverhalten auf eigens für Kinder eingerichteten Plätzen und kindfremden Baustellen, Gerümpelplätzen, Naturplätzen, dann kommt man zu Ergebnissen, die den Pädagogen zwingen, den pädagogischen Wert von öffentlichen Kinderspielplätzen üblicher Gestaltung gering einzuschätzen.“
Marie-Luise Scherer: Sie sollen auch moddern dürfen. In: Zeit Online. 4. September 1970, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 8. Oktober 2018) .„Von Erwachsenengruppen kann dieses Spielverhalten zwar nicht erwartet werden, eine Erweiterung der eingeschränkten Sinndeutung der Aktionsmöglichkeiten auf einer Spielfläche und die Aktivierung von elementaren Spielfähigkeiten sollte jedoch auch hier angestrebt werden.“
Andreas Brinckmann, Uwe Treeß: Bewegungsspiele. Rowohlt, Reinbek 1980, ISBN 3-4991-7043-4 , Seite 70.„Die starken Umweltveränderungen und gesellschaftlichen wie technischen Strukturumwälzungen der letzten Jahrzehnte haben auch das Spielverhalten gravierend verändert.“
Siegbert A. Warwitz, Anita Rudolf: Vom Sinn des Spielens. Reflexionen und Spielideen. Schneider, Baltmannsweiler 2016, ISBN 978-3-8340-1664-5 , Seite 32.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Spielverhalten | Case=Nom, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Spielverhalten | Case=Acc, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Spielverhalten | Case=Dat, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Spielverhaltens | Case=Gen, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic |