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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Spielpädagogik de · NOUN

Pronunciation

  • [ˈʃpiːlpɛdaˌɡoːɡɪk]
  • audio

Etymology

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus den Substantiven Spiel und Pädagogik

Meanings

  1. Disziplin der Spielwissenschaft mit der Aufgabenstellung, wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden zum Problemkomplex Spiel und seiner erzieherischen Vermittlung zu erarbeiten
    • „Sie untersteht nicht dem Familien-, sondern dem Bildungsminister und hat wie alle Vorschullehrer nicht allein Spielpädagogik, sondern ein Lehramt studiert.“ Michael Mönninger: Demografie als Volkssport. In: Zeit Online. 26. Februar 2004, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 16. April 2018) .
    • „In der Spielpädagogik herrschte schon immer Skepsis gegenüber naiven Vorstellungen, wonach beim Spielen von Regelspielen soziale Einstellungen und Fähigkeiten verstärkt würden.“ Wolfgang Einsiedler: Das Spiel der Kinder. Zur Pädagogik und Psychologie des Kinderspiels. Klinkhardt, Bad Heilbrunn 1991, ISBN 3-7815-0651-7 , Seite 133.
    • „Die Spielpädagogik benutzt das Spielen gern zur Entspannung und emotionalen Entlastung nach anstrengenden Konzentrationsphasen.“ Siegbert A. Warwitz: Vom Sinn des Spielens. Reflexionen und Spielideen. Schneider, Baltmannsweiler 2016, ISBN 978-3-8340-1664-5 , Seite 10.
    • „So ist die Spielpädagogik der Freien Waldorfschule vor allem als kulturkritische Reaktion gegen das technische Zeitalter zu verstehen.“ Hans Scheuerl: Das Spiel. Beltz, Weinheim-Basel 1979, ISBN 3-4075-0089-0 , Seite 9.
    • „Jede der drei Grundrichtungen der kooperativen Spielpädagogik zeigt aber auch Grenzen der Indienstnahme des Spiels für spielfremde Zwecke.“ Luis Erler, Rainer Lachmann, Herbert Selg: Spiel. Spiel und Spielmittel im Blickpunkt. Nostheide, Bamberg 1988, ISBN 3-922926-20-7 , Seite 61.
    • „Anfang der siebziger Jahre erschienen mir die Spielpädagogik und das Verständnis des Kinderspiels unmittelbar bedroht durch eine Modewelle des Kleinkinder-Lernens, der Frühlesebewegung und der Propaganda für Lern- und Intelligenzspiele aller Art.“ Andreas Flitner: Spielen - Lernen. Praxis und Deutung des Kinderspiels. Piper, München-Zürich 1996, ISBN 3-492-20022-2 , Seite 9.

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Spielpädagogik Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Spielpädagogik Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Spielpädagogik Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Spielpädagogik Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic

Deriveds

Spielpädagoge · spielpädagogisch

Hypernyms

Spielwissenschaft · Pädagogik

Hyponyms

Spielmethodik · Spieldidaktik