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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Spielforschung de · NOUN

Pronunciation

  • audio
  • [ˈʃpiːlˌfɔʁʃʊŋ]

Etymology

Determinativkompositum aus den Substantiven Spiel und Forschung

Meanings

  1. wissenschaftliche Aufarbeitung und systematische Dokumentation des Phänomens Spiel, seiner historischen, psychologischen, pädagogischen, gesellschaftlichen, kulturanthropologischen Bedeutung und seines entsprechenden Problemfeldes
    • „Der nachfolgende Merkmalskatalog unternimmt es, die Eigenart des menschlichen Spielens entsprechend dem Stand der Spielforschung über ihre wesentlichen Aspekte zu charakterisieren.“ Siegbert A. Warwitz: Vom Sinn des Spielens. Reflexionen und Spielideen. Schneider, Baltmannsweiler 2016, ISBN 978-3-8340-1664-5 , Seite 18.
    • „Wie soll die Spielforschung die neuen Spielformen bewerten - als Zeichen der Selbstinfantilisierung der Gesellschaft?“ Sigrid Löffler: Die Spaß-Generation hat sich müde gespielt. Ein Essay. In: Zeit Online. 29. November 1996, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 15. April 2018) .
    • „Es bedeutet aber, dass sorgfältige Beobachtung zu einer unerlässlichen Bedingung jeder kinderpsychologischen Forschung und damit auch der Spielforschung gehört.“ Luis Erler, Rainer Lachmann, Herbert Selg: Spiel. Spiel und Spielmittel im Blickpunkt. Nostheide, Bamberg 1988, ISBN 3-922926-20-7 , Seite 20.
    • „Die neuere Spielforschung hat gewissermaßen Piaget nunmehr auf seiner eigenen Ebene widersprochen und dabei das Spiel als Forschungsgegenstand erst wieder freigelegt.“ Andreas Flitner: Spielen - Lernen. Praxis und Deutung des Kinderspiels. Piper, München-Zürich 1996, ISBN 3-492-20022-2 , Seite 121.
    • „Angesichts der Ergebnisse der neueren Spielforschung […] ist es erforderlich, noch stärker die Spielanregungsmethoden herauszustellen, die den Kindern helfen, die kognitiven, emotionalen und sozialen Lernmöglichkeiten im Spiel zu nutzen.“ Wolfgang Einsiedler: Das Spiel der Kinder. Zur Pädagogik und Psychologie des Kinderspiels. Klinkhardt, Bad Heilbrunn 1991, ISBN 3-7815-0651-7 , Seite 146.
    • „Mit den jüngeren Entwicklungen der Spielforschung und der Literatur über das Kinderspiel Schritt zu halten, ist kaum noch möglich.“ Andreas Flitner: Spielen - Lernen. Praxis und Deutung des Kinderspiels. Piper, München-Zürich 1996, ISBN 3-492-20022-2 , Seite 121.

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Spielforschung Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Spielforschung Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Spielforschung Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Spielforschung Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Spielforschungen Case=Dat, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Spielforschungen Case=Nom, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Spielforschungen Case=Acc, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Spielforschungen Case=Gen, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic

Hypernyms

Forschung

Hyponyms

Ludologie