Skip to content
ontologydriven
Sign out

Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Spielfeindlichkeit de · NOUN

Pronunciation

  • [ˈʃpiːlˌfaɪ̯ntlɪçkaɪ̯t]
  • audio

Etymology

Determinativkompositum aus den Substantiven Spiel und Feindlichkeit

Meanings

  1. Ablehnung der Tätigkeit des Spielens durch Personen, Gruppen oder Gesellschaften beziehungsweise widrige äußere Umstände für das Spielen durch die Umwelt
    • „Der Begriff des Spiels ist von Kindheit an mit keinem besonders guten Ruf gesegnet. Man könnte so weit gehen, zu behaupten, dass es im Alltagsgebrauch der Sprache eine gewisse Spielfeindlichkeit zu entdecken gäbe.“ Peter Thiers: Alle Menschen werden Spieler. Plädoyer des internarrativen Theaters. Abgerufen am 22. August 2019.
    • „Im Ergebnis neigte es zum Schutze der (schutzbedürftigen) Spielenden zu einer gewissen Spielfeindlichkeit, ohne den Wortlaut der entsprechenden Vorschriften zu überdehnen.“ Gerhard Köbler: Duderstadt, Dino Joakim, Spiel, Wette und Differenzgeschäft (§§762-764 BGB) in der Rechtsprechung des Reichsgerichts und in der zeitgenössischen Literatur. Böhlau Verlag GmbH, Wien 2013 , Seite 909.
    • „Wenn überhaupt von beiden Faktoren eine Spielfeindlichkeit ausgeht, dann muss es eine jeweils andere sein.“ Peter Seibert: Samuel Beckett und die Medien: Neue Perspektiven auf einen Medienkünstler des 20. Jahrhunderts. transcript Verlag, Bielefeld 2008 , Seite 68.
    • „Keine ganz neue Erkenntnis, zugegeben, aber ein Statement, dass eine Eintönigkeit und Spielfeindlichkeit, eine Entdramatisierung behauptet, der häufige Zuschauer*innen [sic] und Leser*innen [sic] deutschsprachiger Theatertexte nicht leichtfertig widersprechen können.“ Sascha Krieger: Risse im Netz. Abgerufen am 22. August 2019.
    • „Die fortschreitenden Einschränkungen der Spielmöglichkeiten und das Anwachsen der Spielfeindlichkeit im Alltag tragen entscheidend zur Verkümmerung elementarer Spielfähigkeiten bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bei.“ Andreas Brinckmann, Uwe Treeß: Bewegungsspiele. Rowohlt, Reinbek 1980, ISBN 3-4991-7043-4 , Seite 208.

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Spielfeindlichkeiten Case=Dat, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Spielfeindlichkeiten Case=Nom, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Spielfeindlichkeiten Case=Acc, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Spielfeindlichkeiten Case=Gen, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Spielfeindlichkeit Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Spielfeindlichkeit Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Spielfeindlichkeit Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Spielfeindlichkeit Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic

Coordinates

Spielablehnung · Spielverweigerung

Deriveds

spielfeindlich

Hypernyms

Feindseligkeit · Feindlichkeit