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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Spielentwicklung de · NOUN

Pronunciation

  • audio
  • [ˈʃpiːlʔɛntˌvɪklʊŋ]

Etymology

Determinativkompositum aus den Substantiven Spiel und Entwicklung

Meanings

  1. Veränderungen im Verlauf der individuellen Spielfähigkeit
    • „Als Ergebnis unserer Analyse lassen sich in der kindlichen Spielentwicklung unter Verwendung beschreibender Kategorien vereinfachend drei Entwicklungsschritte ausmachen, […].“ Manfred Polzin: Kinderspieltheorien und Spiel- und Bewegungserziehung. Minerva, München 1979, ISBN 978-3-5971-0055-4 , Seite 94.
    • „Die kindliche Spielentwicklung möglichst sich selber zu überlassen, die Kinder beim Spielen nicht zu stören und in ihr Spiel so wenig wie möglich, eigentlich nur bei unerträglichem Streit, einzugreifen, galt darum lange als die Hauptdevise für den Kindergarten und für die häusliche Erziehung.“ Andreas Flitner: Spielen - Lernen. Praxis und Deutung des Kinderspiels. Piper, München-Zürich 1996, ISBN 3-492-20022-2 , Seite 133/134.
  2. Veränderungen im Verlauf eines Spielgeschehens, auch des Spielaufbaus
    • „Er ist geschaffen gegen Teams, deren zentrale Schwächen im ersten Drittel der Spielentwicklung, insbesondere aber in der Rückwärtsbewegung nach Ballverlusten liegen.“ Wolfram Eilenberger: Pep soll es machen wie Klopp. In: Zeit Online. 5. Mai 2015, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 13. Januar 2019) .
    • „Seine Begabung, den Ball wie ein Billardspieler seine Kugel präzise zu adressieren, seine Virtuosität, seine Fähigkeit, den Ball in jeder Lage und Situation zu kontrollieren, erlaubten ihm, sich mit der Spielentwicklung zu befassen, wo Mitspieler weitgehend mit Gegenspieler und Ball beschäftigt wären.“ Jürgen Werner: Der Mann, der den Fußball veränderte. In: Zeit Online. 28. Mai 1982, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 13. Januar 2019) .
    • „Die Gelegenheiten und Anreize zum Spielen sind umso vielfältiger, je weniger das Gelände für bestimmte Zwecke bereits vorstrukturiert ist: ein Platz, der nicht auf bestimmte Spielmöglichkeiten eingeengt ist, eine Straße, deren Verkehr nicht jede Spielentwicklung unterbindet, eine Wiese, ein Bach, ein Baggersee, ein Waldstück, die zum Spielen zur Verfügung stehen.“ Siegbert A. Warwitz, Anita Rudolf: Vom Sinn des Spielens. Reflexionen und Spielideen. Schneider, Baltmannsweiler 2016, ISBN 978-3-8340-1664-5 , Seite 210.
  3. strukturelle und didaktische Veränderungen von Spielen im Laufe der Zeit
    • „Der Gang durch die Spielentwicklung dokumentiert zunächst einmal, dass die Spielformen nicht einfach einander ablösen.“ Ulrich Heimlich: Einführung in die Spielpädagogik. Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2015 , Seite 42.

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Spielentwicklungen Case=Dat, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Spielentwicklungen Case=Nom, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Spielentwicklungen Case=Acc, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Spielentwicklungen Case=Gen, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Spielentwicklung Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Spielentwicklung Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Spielentwicklung Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Spielentwicklung Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic