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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Spielentscheidung de · NOUN

Pronunciation

  • audio
  • [ˈʃpiːlʔɛntˌʃaɪ̯dʊŋ]

Etymology

Determinativkompositum aus den Substantiven Spiel und Entscheidung

Meanings

  1. Ausgang eines Wettspiels
    • „Es war bezeichnend, dass die Spielentscheidung aus dem Mittelfeld heraus kam.“ o.A.: Den Schönspielern fehlt noch der Killerinstinkt. Berliner Zeitung, Berlin 29.11.1999
    • „Der 36-jährige Gaudin sorgte gegen Kolding mit unglaublichen Paraden (Trainer Gislason) für die Spielentscheidung.“ Karl-Heinz Bergmann: Unerwartet souverän. Berliner Zeitung, Berlin 25.03.2002
    • „Für die beiden Touchdown sorgte der 13jährige Alexander Greth, der fast mit dem Abpfiff die Spielentscheidung herbeiführte.“ Michael Dörschel: Bullets zahlen Lehrgeld. Berliner Zeitung, Berlin 19.05.1998
    • „Ein dritter Streich gelang ihm nicht, so daß das 3:2 von Torsten Kretzschmar unmittelbar nach dem 2:2 die Spielentscheidung war.“ Klaus Nüsser: Im Schneegestöber blickten die Teupitzer nicht mehr durch. Berliner Zeitung, Berlin 02.04.1996
    • „Für die Spielentscheidung sorgte Franklin, der eine Hereingabe von Sebastian Helbig verwandelte.“ o.A.: Fussball. Berliner Zeitung, Berlin 20.09.1999
  2. Ergebnis von Überlegungen, Leistungen oder Absprachen der Spieler nach Abwägen von Alternativen
    • „Aus diesem Grunde müssen die Spieler Absprachen und Bündnisse der verschiedensten Art vor den Spielentscheidungen treffen, die aber nicht verbindlich sind. Die Spielentscheidungen bestehen aus schriftlichen Befehlen für den Einsatz der Armeen und Flotten.“ Jürgen Fritz: Programmiert zum Kriegsspielen. Campus, Frankfurt-New York 1988, ISBN 3-5933-3949-8 , Seite 141.
    • „Anschließend erfolgt eine überblicksartige Darstellung von Art und Position der Reflexionsgelegenheiten im Spielverlauf […], die sich aufgrund der charakteristischen Spielentscheidungen und der Interaktion der Teilnehmer während der Planspieldurchführung ergeben.“ Ilona Weixelbaum: Mit Teamreflexion zum Teamerfolg: Analyse, Modellierung und gezielte Förderung kollektiver Reflexionsprozesse. University of Bamberg Press, Bamberg 2016 , Seite 540.
    • „Es ist doch leicht einzusehen, daß Tennis als total empirisch erlebbare Sportart […] auf Grund seiner permanenten Spielentscheidungen mehr und mehr das ungeteilte Interesse der Zuschauer beansprucht und dem viel weniger entscheidungsfreudigen Fußball am Bildschirm inzwischen erhebliche Konkurrenz macht.“ Zeit Online: Der Kasten an sich – Kleine Phänomenologie des Fernsehapparats und seiner inneren Kräfte. In: Zeit Online. 6. Juli 1990, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 30. Juni 2019) .
    • „Diese Komposition wurde auch als Schallplatte zusammen mit Spielkarten herausgegeben, so daß man durch Spielentscheidung den variablen Verlauf des Stückes beeinflussen kann.“ Fritz Winckel: Kybernetische Prozesse der Musikerzeugung. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Directmedia Publikation, Berlin 2001 [1979] , Seite 44407.
    • „Nun hatten die Wissenschaftler ihre drei Denkstrategien beisammen, und jeder von ihnen konnte einen bestimmten Einfluß auf die Spielentscheidungen des Computers geben.“ Peter Roese: Das Computerspiel des Professors Klix. In: Zeit Online. 3. Mai 1968, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 30. Juni 2019) .

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Spielentscheidungen Case=Dat, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Spielentscheidungen Case=Nom, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Spielentscheidungen Case=Acc, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Spielentscheidungen Case=Gen, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Spielentscheidung Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Spielentscheidung Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Spielentscheidung Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Spielentscheidung Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic

Hypernyms

Entscheidung