(historical) massenhafte, systematische Verfolgung, Deportation, Vertreibung, Gettoisierung und Vernichtung europäischer Juden durch das nationalsozialistische Deutschland
„Bei der Erzählung der eigenen Verfolgungsgeschichte kommt es auch zu unbewussten Ergänzungen und Korrekturen, u.a. weil das erworbene Wissen nach der Shoah Einfluss auf die Rekonstruktion hat und bestimmte Aspekte auch verdrängt werden können.“ Revital Ludewig-Kedmi: Ambivalenz im Umgang mit der Shoah. Psychologische Perspektiven von Erzählgeboten und Erzählverboten. In: Bettina Bannasch, Almuth Hammer (Herausgeber): Verbot der Bilder – Gebot der Erinnerung. Mediale Inszenierungen der Schoah. Campus, Frankfurt am Main 2004, Seite 4 (URL: PDF 55,3 kB; zitiert nach http://www.tamach.org/, abgerufen am 2. Dezember 2010) .
„Die Shoah ist der Punkt, an dem für mich der Glaube an Gott fragwürdig wird.“ Max Czollek: Desintegriert Euch! 5. Auflage. Carl Hanser Verlag, München 2018, ISBN 978-3-446-26027-6, Seite 20–21 .
„Vor der Shoah war die jüdische Gemeinde Polens die größte in Europa, doch von den 3,25 Millionen polnischen Juden haben nur 250 000 den Weltkrieg überlebt.“ Cécile Liège: Eine Gemeinschaft auf der Suche nach ihrer Identität. Die Wiedergeburt jüdischen Lebens in Polen. In: Le Monde diplomatique Online. Deutschsprachige Ausgabe. Nummer 6038, 14. Januar 2000 (übersetzt von Andrea Marenzeller), ISSN 1434-2561, Seite 10–11 (URL, abgerufen am 13. März 2009) .
„Zudem schließt die Gleichsetzung von Judentum und Schoah 60 Prozent der französischen Juden aus, weil sie aus Nordafrika sind und die Shoah nicht erlitten haben.“ Sylvie Braibant, Dominique Vidal: Juden in Frankreich auf der Suche nach Identität. Eine unruhige Gewissheit. In: Le Monde diplomatique Online. Deutschsprachige Ausgabe. Nummer 6822, 9. August 2002 (übersetzt von Sigrid Vagt), ISSN 1434-2561 (URL, abgerufen am 13. März 2009) .
„Dieses Gespräch ist für den Sohn emotional sehr wichtig: Durch die persönlichen und direkten Erzählungen der Eltern wird die Shoah für ihn erfahrbar gemacht.[…] Was Sivan kannte oder vielmehr sich vorstellte, war die Angst seiner Eltern als Kind während der Shoah.“ Revital Ludewig-Kedmi, Sylvie Tyrangiel: Psychotherapie mit Holocaust-Überlebenden: Zwischen Trauer, Schuldgefühlen und Opferneid. In: R. Ludewig-Kedmi, M.V. Spiegel, S. Tyrangiel (Herausgeber): Das Trauma des Holocaust zwischen Psychologie und Geschichte. Chronos, Zürich 2002, Seite 25–40 (URL: PDF 5,3 MB; zitiert nach http://www.tamach.org/, abgerufen am 2. Dezember 2010) .