Selektionstheorie de · NOUN
Pronunciation
- rhymes oːnsteoʁiː
- audio
- [zelɛkˈt͡si̯oːnsteoˌʁiː]
Etymology
Determinativkompositum aus den Substantiven Selektion und Theorie mit dem Fugenelement -s
Meanings
-
Teilaspekt der Evolutionstheorie nach Charles Darwin, nach der die an ihre Umwelt am besten angepassten Lebewesen überleben und sich in Folgegenerationen fortpflanzen
Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein wurden Vorstellungen über die Vererbung vertreten, nach denen sich Vererbungsträger aus dem Körper in den Keimzellen sammeln und dort die Erbsubstanz aufbauen. Zu diesen Vorstellungen gehört auch Darwins Pangenesistheorie. Diese entwickelt Darwin in seinen späteren Werken als Konzession an die Lamarckisten wegen Anpassungsphänomenen, die er nicht mit seiner Selektionstheorie erklären zu können glaubt.
siehe hierzu: Charles Darwin: Das Variieren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication (übersetzt von Victor Carus), Band 2, Stuttgart 1868, Seite 491 f.„Darwins Selektionstheorie gilt in beschränktem Umfang auch noch heute.“
Sic! Der Neue Herder. In 2 Bänden. Herder Verlag, Freiburg 1949 , Band 1, Spalte 16, Artikel „Abstammungslehre“
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Selektionstheorie | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Selektionstheorie | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Selektionstheorie | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Selektionstheorie | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic |