Sektorengrenze de · NOUN
Pronunciation
- [zɛkˈtoːʁənˌɡʁɛnt͡sə]
- audio
Etymology
Determinativkompositum aus den Substantiven Sektor und Grenze sowie dem Fugenelement -en
Meanings
-
Abtrennung zwischen Teilen eines Gebietes
„Auf DDR-Seite wird der Checkpoint als „Grenzübergangsstelle“ betrachtet. Die West-Alliierten lehnen den Ausdruck Staatsgrenze ab: Für sie liegt Dreilinden an der Sektorengrenze Berlins – und heißt deshalb bis 1990 schlicht „Kontrollpunkt“.“
Tillmann Bendikowski: Geschichte – Bildergeschichten: Toilette für vier Nationen. In: Deutsche Welle. 27. Mai 2013 (URL, abgerufen am 14. März 2020) .„Zwar wurden bereits 1952 das Telefonnetz und die Stromversorgung zwischen West- und Ost-Berlin von der DDR unterbrochen, doch die S-Bahn fuhr weiter beinahe im 5-Minutentakt über alle Sektorengrenzen hinweg und beförderte täglich mehr als eine Million Fahrgäste.“
Christoph Richter: Erinnerungen an den geteilten Bahnhof. In: Deutsche Welle. 13. August 2011 (URL, abgerufen am 14. März 2020) .„Am Morgen des 13. Augusts 1963 trauen die Menschen in Berlin ihren Augen nicht. Entlang der Sektorengrenze, die die Stadt in Besatzungszonen teilt, stehen DDR-Soldaten und ziehen Stacheldrahtrollen durch die Straßen.“
Michael Hartlep: Meine Oma, das Regime und ich – Alltag hinter der Mauer. In: Deutsche Welle. 5. Mai 2014 (URL, abgerufen am 14. März 2020) .Nur wenigen Leuten gelang die Flucht über die Sektorengrenze Berlins.
„Der Gesetzgeber hat immer wieder Versuche unternommen, Öffnungen der Sektorengrenzen zu ermöglichen mit dem Ziel, eine bessere Verzahnung des Leistungsgeschehens zu erreichen, – jeweils mit bescheidenem Erfolg.“
Bernd Luxenburger, Rudolf Ratzel (Hrsg.): Handbuch Medizinrecht. 3. Auflage. C.F. Müller, Heidelberg 2015. ISBN 978-3811445628. (E-Book bei Google Books)„[…] nur wenige Meter bevor Ernst Mundt den Westen erreicht, treffen ihn zwei Schüsse. Am Berliner Sophienfriedhof in der Bernauer Straße, an der Sektorengrenze zwischen dem französischen und dem sowjetisch besetzten Sektor, fällt er auf die Ostseite der Mauer und verblutet.“
Christoph Richter: Ein Comic-Strip über die Berliner Mauer. In: Deutsche Welle. 10. August 2012 (URL, abgerufen am 14. März 2020) .
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Sektorengrenzen | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Sektorengrenzen | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Sektorengrenzen | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Sektorengrenzen | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Sektorengrenze | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Sektorengrenze | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Sektorengrenze | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Sektorengrenze | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic |