Schriftlichkeit de · NOUN
Pronunciation
- [ˈʃʁɪftlɪçkaɪ̯t]
- audio
Etymology
Ableitung zu schriftlich mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -keit
Meanings
-
Verwendung einer Sprache auch in geschriebener Form
„Wichtig ist daher, dass Lehrerinnen und Lehrer die Aktivitäten in den neuen Medien kritisch verfolgen und die Phänomene der neuen Schriftlichkeit im Unterricht mit ihrer Klasse diskutieren.“
Sarah Brommer: Aufsätze im SMS-Stil?. In: Sprachdienst. Nummer Heft 3-4, 2011 , Seite 91-94, Zitat Seite 94.„Die Schriftlichkeit bezieht sich stets auf die jeweilige Sprache des Lebensumfelds, wenn Urkunden ausgestellt, Schriftverkehr mit den Behörden geführt wird und Informationmedien genutzt werden.“
Klaus-Michael Bogdal: Europa erfindet die Zigeuner. Eine Geschichte von Faszination und Verachtung. Suhrkamp, Berlin 2011, ISBN 978-3-518-42263-2 , Zitat Seite 469.„Die Anfänge der deutschsprachigen Schriftlichkeit für den öffentlichen Gebrauch lassen sich bis ins dreizehnte Jahrhundert zurückverfolgen.“
Horst Joachim Frank: Dichtung, Sprache, Menschenbildung. Geschichte des Deutschunterrichts von den Anfängen bis 1945. Band 1. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1976, Seite 20. ISBN 3-423-04271-0.„Mit originärer Schriftlichkeit ist für die Rotwelsch-Dialekte des Deutschen im Allgemeinen nicht zu rechnen.“
Thorsten Weiland: Das Hundeshagener Kochum. Ein Rotwelsch-Dialekt von Wandermusikanten aus dem Eichsfeld. Quellen – Wörterbuch – Analyse. Ferdinand Schöningh, Paderborn 2003, Seite 106. ISBN 3-506-79706-9.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Schriftlichkeit | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Schriftlichkeit | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Schriftlichkeit | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Schriftlichkeit | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic |
Antonyms
Hypernyms
Translations (1)
fr écrit (Verwendung einer Sprache auch in geschriebener Form)