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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Schreibprinzip de · NOUN

Pronunciation

  • [ˈʃʁaɪ̯ppʁɪnˌt͡siːp]
  • audio

Etymology

Determinativkompositum aus dem Stamm des Verbs schreiben und Prinzip

Meanings

  1. (Orthographie/Rechtschreibung) Prinzip für die Gestaltung der Rechtschreibung
    • „Die Schreibung des Deutschen ist komplex und folgt verschiedenen Schreibprinzipien, die nicht nur die Lautung abbilden, sondern auch morphologische und semantische Bezüge haben.“ Kommentar zu einem Hauptseminar/Seminar Historische Graphematik des Deutschen von Damaris Nübling, Sommersemester 2013.
    • „Die einfachste Auswertung erlaubt das Auszählen der Buchstaben pro Morph; der Nachteil dieser Variante besteht darin, dass die orthographische Wiedergabe von Wörtern sehr unterschiedlichen Prinzipien unterliegt; vergleiche dazu etwa die Schreibprinzipien des Deutschen (…).“ Karl-Heinz Best: Morphlänge. In: Reinhard Köhler, Gabriel Altmann, & Rajmund G. Piotrowski (Hrsg.): Quantitative Linguistik - Quantitative Linguistics. Ein internationales Handbuch. de Gruyter, Berlin/ N.Y. 2005, Seite 255-260, Zitat Seite 257. ISBN 3-11-015578-8.
    • „Die vergangenen und die gegenwärtigen Kulturen haben eine stupende Vielfalt von Schriftarten und Schreibprinzipien hervorgebracht.“ Harald Haarmann: Universalgeschichte der Schrift. Campus Verlag, Frankfurt/Main & New York 1990, ISBN 3-593-34346-0. Zitat aus dem Klappentext.
    • „Wir gehen von einer beschreibbaren Verzahnung von phonographischen, silbischen, morphologischen (und syntaktischen) Schreibprinzipien aus.“ Abstract zu: Nanna Fuhrhop & Rebecca Barghorn (Universität Oldenburg): Prinzipien der Wortschreibung im Deutschen und Englischen. Zugriff 24.5.13.
    • „Erst aus dem nachweis der tatsache, daß die deutsche schreibung auf grund des wechselnden einflusses mehrerer, einander einschränkender schreibprinzipien seit jahrhunderten immer wieder verändert worden ist, läßt sich die heutige, uns alle belastende unvollkommenheit und mangelhaftigkeit als historisch gewordene erkennen und ihre veränderbarkeit auch für gegenwart und zukunft begründen.“ Burckhard Garbe: Das sogenannte „etymologische“ prinzip der deutschen schreibung. In: Zeitschrift für germanistische Linguistik. Nummer 8, 1980 Seite 197-210, Zitat Seite 209.

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Schreibprinzips Case=Gen, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Schreibprinzip Case=Nom, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Schreibprinzip Case=Acc, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Schreibprinzip Case=Dat, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Schreibprinzipien Case=Acc, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Schreibprinzipien Case=Dat, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Schreibprinzipien Case=Gen, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Schreibprinzipien Case=Nom, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic

Hyponyms

phonologisches Prinzip · Homonymieprinzip · pragmatisches Prinzip · etymologisches Prinzip · lexikalisch-semantisches Prinzip · ökonomisches Prinzip · ästhetisches Prinzip · Schemakonstanz · Stammprinzip · morphologisches Prinzip · semantisches Prinzip · phonetisches Prinzip · syntaktisches Prinzip · Stammschreibung

Synonyms

Rechtschreibprinzip