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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Schmiss de · NOUN

Pronunciation

  • rhymes ɪs
  • audio
  • [ʃmɪs]

Meanings

  1. bei einer Mensur davongetragene Verletzung und die daraus entstandene Narbe
    • „Die dürften sich nicht mucksen, sonst wär die Mensur ungültig, so, ohne Betäubung die Schmisse zunähen.“ Walter Kempowski: Tadellöser & Wolff. Ein bürgerlicher Roman. CW Niemeyer, Hameln 1991, ISBN 3-87585-911-1 , Seite 256. Das Buch ist erstmals 1971 erschienen.
    • „Schulz, ein kleiner, schmächtiger Mann, der in seinen Schnurrbart nuschelte und einen tiefen Schmiss quer über den Mund hatte, drückte sich so gewunden aus, dass es manchmal schwer war, ihm zu folgen;…“ Jonathan Littell: Die Wohlgesinnten. Berliner Taschenbuch Verlag, Berlin 2009 (französisches Original 2006), ISBN 978-3-8333-0628-0 , Seite 696.
    • „Der Student mit den Schmissen verlangt kurz und knapp einen blauen Trenchcoat.“ Hans Fallada: Kleiner Mann - was nun?. Roman. 4. Auflage. Aufbau Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-7466-2676-5, Seite 144. Erstveröffentlichung 1932.
    • Der Paukant wurde auf Schmiss abgeführt.
    • „Sein Gesicht ist ausgeheilt, die Pflasterstreifen sind weg. Ein paar Schmisse sind übriggeblieben, die er stolz wie ein Korpsstudent zur Schau trägt.“ Wolfgang W. Parth: Vorwärts Kameraden wir müssen zurück. Deutscher Bücherbund, Stuttgart, Seite 373 .
    • „Der Herr mit den Schmissen und der Empörung wurde von seinen Bekannten auf den Stuhl gezogen und beschwichtigt.“ Erich Kästner: Fabian. In: Kästner für Erwachsene 3. Deutscher Bücherbund, Stuttgart/München ohne Jahr, Seite 7-201, Zitat Seite 60. Erstdruck 1931.
    • Schulte-Noelle trägt einen respektablen Schmiss im Gesicht.
  2. lange Wunde, Wundverletzung (meist im Gesicht)
    • „Schulz, ein kleiner, schmächtiger Mann, der in seinen Schnurrbart nuschelte und einen tiefen Schmiss quer über den Mund hatte, drückte sich so gewunden aus, dass es manchmal schwer war, ihm zu folgen;…“ Jonathan Littell: Die Wohlgesinnten. Berliner Taschenbuch Verlag, Berlin 2009 (französisches Original 2006), ISBN 978-3-8333-0628-0 , Seite 696.
    • Beim Rad fahren hat sich dein Sohn ja einen anständigen Schmiss zugezogen.
    • „Sein Gesicht ist ausgeheilt, die Pflasterstreifen sind weg. Ein paar Schmisse sind übriggeblieben, die er stolz wie ein Korpsstudent zur Schau trägt.“ Wolfgang W. Parth: Vorwärts Kameraden wir müssen zurück. Deutscher Bücherbund, Stuttgart, Seite 373 .
    • „Der Herr mit den Schmissen und der Empörung wurde von seinen Bekannten auf den Stuhl gezogen und beschwichtigt.“ Erich Kästner: Fabian. In: Kästner für Erwachsene 3. Deutscher Bücherbund, Stuttgart/München ohne Jahr, Seite 7-201, Zitat Seite 60. Erstdruck 1931.
  3. (colloquial) Schwung, Temperament, das einen mitreißt

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Schmisses Case=Gen, Gender=Masc, Number=Sing lexicographic
Schmiss Case=Acc, Gender=Masc, Number=Sing lexicographic
Schmiss Case=Dat, Gender=Masc, Number=Sing lexicographic
Schmiss Case=Nom, Gender=Masc, Number=Sing lexicographic
Schmiß Gender=Masc obsolete lexicographic
Schmissen Case=Dat, Gender=Masc, Number=Plur lexicographic
Schmisse Case=Gen, Gender=Masc, Number=Plur lexicographic
Schmisse Case=Dat, Gender=Masc, Number=Sing lexicographic
Schmisse Case=Acc, Gender=Masc, Number=Plur lexicographic
Schmisse Case=Nom, Gender=Masc, Number=Plur lexicographic

Deriveds

Schmissziehen

Hypernyms

Blessur · Schnittwunde

Hyponyms

Horizontalquart · Tiefquart · Zieher

Synonyms

Anschiss · Blutiger

Translations (3)

sv snärt (lange Wunde, Wundverletzung (meist im Gesicht)) · en dueling scar (bei einer Mensur davongetragene Verletzung und die daraus entstandene Narbe) · sv snärt (bei einer Mensur davongetragene Verletzung und die daraus entstandene Narbe)