Schicksalsglaube de · NOUN
Pronunciation
- audio
- [ˈʃɪkzaːlsˌɡlaʊ̯bə]
Etymology
Determinativkompositum aus den Substantiven Schicksal und Glaube sowie dem Fugenelement -s
Meanings
-
Überzeugung, dass alle Geschehnisse dem Schicksal zugeordnet, in gewisser Weise vorherbestimmt sind
„Diese Stimmungslage hängt eng mit dem vorchristlichen Schicksalsglauben zusammen, wonach alles Geschehen von Mächten gelenkt wird.“
Albrecht Kiel: Das Menschenbild von Karl Jaspers und C.G. Jung--in neuer Vermittlung. LIT Verlag Münster, 2012, ISBN 978-3-643-11814-1, Seite 135 (Zitiert nach Google Books)„Zwar bestimmte der Schicksalsglaube das Leben des germanischen Menschen, führte aber nicht zu religiöser Abhängigkeit, sondern betonte seine Freiheit und Selbstbestimmung: Der nordische Mensch erhob sich über sein Schicksal.“
Evelyn Keidel: Zufall oder Methode?. Tectum Wissenschaftsverlag, 2016, ISBN 978-3-8288-6489-4, Seite 22 (Zitiert nach Google Books)„Schicksalsglaube kann verstanden werden als Glaube an das Wirken einer unpersönlichen Macht, deren unwiderstehlichem Zwang alles Leben und alles Geschehen auf der Welt unterworfen ist.“
Christian Nekvedavicius: Enzyklopädie des Okkultismus von A-Z Band 3. BoD – Books on Demand, 2021, ISBN 978-3-7526-0859-5, Seite 208 (Zitiert nach Google Books)
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Schicksalsglauben | Case=Acc, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Schicksalsglauben | Case=Dat, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Schicksalsglaube | Case=Nom, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Schicksalsglaubens | Case=Gen, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic |