Schädellehre de · NOUN
Pronunciation
- [ˈʃɛːdl̩ˌleːʁə]
- audio
Etymology
Determinativkompositum aus Schädel und Lehre
Meanings
-
überholte Lehre innerhalb der Anatomie, nach der die äußere Gestalt des Schädels Rückschlüsse auf den Charakter und die psychischen Eigenschaften einer Person erlaubt
„Obwohl Galls Schädellehre ab der Mitte des 19. Jahrhunderts in der Medizingeschichtsschreibung gegenüber dem Siegeszug der naturwissenschaftlichen Medizin als unhaltbares Konstrukt kritisiert und ihr Urheber als Spintisierer belächelt wurde, war sie aus heutiger Sicht wegweisend.“
Heinz Schott/Rainer Tölle: Geschichte der Psychiatrie. Krankheitslehren, Irrwege, Behandlungsformen. C. H. Beck-Verlag, München 2006, ISBN 978-3-406-53555-0, Seite 80
- Lehre vom anatomischen Aufbau des Schädels
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Schädellehre | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Schädellehre | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Schädellehre | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Schädellehre | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic |