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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Satzlängenverteilung de · NOUN

Pronunciation

  • [ˈzat͡slɛŋənfɛɐ̯ˌtaɪ̯lʊŋ]
  • audio

Etymology

Determinativkompositum aus Satzlänge, Fugenelement -n und Verteilung

Meanings

  1. (Quantitative Linguistik) Linguistik, speziell Angabe/Übersicht zur Häufigkeit der Sätze unterschiedlicher Länge in einem Text oder Korpus
    • „Kann man mit demselben Modell die Satzlängenverteilungen darstellen, gleich, ob Satzlänge in „clauses“ oder in Wörtern (oder noch andern Einheiten) gemessen wird?“ Karl-Heinz Best: Wie viele Wörter enthalten Sätze im Deutschen? Ein Beitrag zu den Sherman-Altmann-Gesetzen. In: Best, Karl-Heinz (Hrsg.): HÄufigkeitsverteilungen in Texten.. Peust & Gutschmidt, Goettingen 2001, Seite 167-201, Zitat Seite 167. ISBN 3-933043-08-5.
    • „Auch hierzu ist wieder zu sagen, daß eine einzige Stilcharakteristik, die Satzlängenverteilung, viel zu wenig ist.“ Wilhelm Fucks: Nach allen Regeln der Kunst. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1968, S. 106.
    • „Im Allgemeinen gilt die negative Binomialverteilung als gutes Modell für die Satzlängenverteilung in Texten und Textstichproben auch typologisch unterschiedlicher Sprachen, wobei die Satzlänge in Clauses gemessen wird (..).“ Cornelia Schindelin: Die quantitative Erforschung der chinesischen Sprache und Schrift. In: Reinhard Köhler, Gabriel Altmann, Rajmund G. Piotrowski (Hrsg.), Quantitative Linguistik - Quantitative Linguistics. Ein internationales Handbuch. de Gruyter, Berlin/ New York 2005, Seite 947-970, Zitat Seite 961. ISBN 3-11-015578-8.
    • „Für mittellange deutsche Texte bestätigte sich die Hypothese, daß die 0-gestutzte negative Binomialverteilung ein geeignetes Modell der Satzlängenverteilung ist.“ Brigitta Niehaus: Untersuchung zur Satzlängenhäufigkeit im Deutschen. In: Karl-Heinz Best (Hrsg.): Glottometrika 16. The Distribution of Word and Sentence Length. Wissenschaftlicher Verlag Trier, Trier: 1997, Seite 213-275, Zitat Seite 263. ISBN 3-88476-276-1.
    • „Insofern erscheint es angemessen, die oben vorgetragene Auffassung der Übertragung von Clines aus dem biologischen in den stilistischen Bereich am Beispiel der Satzlängenverteilung zu illustrieren.“ Ursula Pieper: Über die Aussagegekraft statistischer Methoden für die linguistische Stilanalyse. Narr, Tübingen 1979, Seite 40. ISBN 3-87808-355-6.

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Satzlängenverteilungen Case=Dat, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Satzlängenverteilungen Case=Nom, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Satzlängenverteilungen Case=Acc, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Satzlängenverteilungen Case=Gen, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Satzlängenverteilung Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Satzlängenverteilung Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Satzlängenverteilung Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Satzlängenverteilung Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic

Hypernyms

Verteilung