Rhinogradentia de · NOUN
Pronunciation
- [ʁinoɡʁaˈdɛnt͡si̯a]
- rhymes ɛnt͡si̯a
Etymology
von altgriechisch ῥίς (rhis^☆) ^(→ grc) (Genitiv ῥίνος (rhinos^☆) ^(→ grc)) „Nase“ und dem lateinischen Deponens gradi ^(→ la) „gehen“
Meanings
-
(biologische Nomenklatur) die fiktive Säugetierordnung der Naslinge, in deren funktionaler und morphologischer Differenzierung der Ausgestaltung der Nase als Schreitorgan eine tragende Rolle zugeschrieben wird
Die Ordnung der Rhinogradentia besteht aus 14 Familien und 189 Arten, darunter harmlose Früchtefresser wie "Nasobema lyricum" (das große Morgenstern Nasobem) aber auch gefürchtete Räuber wie das "Tyrannonasus imperator".
nach: Michael Schmitt (Herausgeber): Lexikon der Biologie. In 10 Bänden. 1. Auflage. Herder, Freiburg im Breisgau/Basel/Wien 1983–1992, DNB 550880577 , Band 7, Seite 143, Artikel „Rhinogradentia“Harald Stümke und Gerolf Steiner haben inspiriert durch Christian Morgenstern die Rhinogradentia ausführlichst und mit verblüffender Phantasie beschrieben.
nach: Erwin Hentschel, Günther Wagner: Wörterbuch der Zoologie. 7. Auflage. Elsevier, München/Heidelberg 2004, ISBN 3-8274-1479-2 , Seite 450, Artikel „Rhinogradentia“„Unter den Säugetieren nimmt die Ordnung der Rhinogradentia eine besondere Stellung ein, die sich einmal daraus erklärt, daß diese überaus seltsam gebauten Tiere erst in allerjüngster Zeit enteckt worden sind.
nach: Harald Stümpke: Bau und Leben der Rhinogradentia, mit einem Nachwort von Gerolf Steiner, Stuttgart 1981 (Gustav Fischer Verlag), ISBN 3-437-30083-0, Seite 1 (Einleitung)
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Rhinogradentia | Case=Acc, Gender=Neut, Number=Plur | lexicographic | |
| Rhinogradentia | Case=Dat, Gender=Neut, Number=Plur | lexicographic | |
| Rhinogradentia | Case=Gen, Gender=Neut, Number=Plur | lexicographic | |
| Rhinogradentia | Case=Nom, Gender=Neut, Number=Plur | lexicographic |
Hypernyms
Hyponyms
Nasobema lyricum · Tyrannonasus imperator