Reichsarbeitsdienst de · NOUN
Pronunciation
- [ˈʁaɪ̯çsʔaʁbaɪ̯t͡sˌdiːnst]
- audio
Etymology
Determinativkompositum aus den Substantiven Reich und Arbeitsdienst sowie dem Fugenelement -s
Meanings
-
(historical) Pflichtarbeitsdienst als ein Teil des nationalsozialistischen Machtapparates im Deutschen Reich der Jahre 1933–1945
„Ihn verschlug es nach dem Abitur 1937 im Herbst des gleichen Jahres auf den Oberjochberg bei Hindelang im Allgäu, in das höchstgelegene Barackenlager des Reichsarbeitsdienstes auf rund 1100 Meter Höhe.“
Yves Buchheim, unter Mitarbeit von Franz Kotteder: Buchheim. Künstler, Sammler, Despot: Das Leben meines Vaters. Heyne, München 2018, ISBN 978-3-453-20197-2 , Seite 25.Der Reichsarbeitsdienst war ein Pflichtarbeitsdienst.
„Am nächsten Morgen irrte Thomas Lieven durch eine Dienststelle des Reichsarbeitsdienstes in Paris.“
Johannes Mario Simmel: Es muß nicht immer Kaviar sein. Mit auserlesenen Kochrezepten des Geheimagenten wider Willen. Nikol, Hamburg 2015, ISBN 978-3-86820-292-2, Seite 416. Erstveröffentlichung Zürich 1960.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| RAD | Abbr=Yes, Gender=Masc | sense_index:1 | lexicographic |
| Reichsarbeitsdiensts | Case=Gen, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Reichsarbeitsdienste | Case=Dat, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Reichsarbeitsdienstes | Case=Gen, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Reichsarbeitsdienst | Case=Acc, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Reichsarbeitsdienst | Case=Dat, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Reichsarbeitsdienst | Case=Nom, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic |
Translations (1)
en reich labour service (Pflichtarbeitsdienst zur Zeit des Nationalsozialismus)