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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Pyramidion de · NOUN

Pronunciation

  • [pyʁaˈmidi̯ɔn]

Etymology

Bei Pyramidion handelt es sich um ein modernes Kunstwort, das den Diminutiv von πυραμίς (pyramis^☆) ^(→ grc) ‚Pyramide‘ darstellt.

Meanings

  1. pyramidenförmiger Abschlussstein eines Obelisken oder einer Pyramide
    • „Die Abwesenheit von Hieroglyphen auf denselben Flächen, von denen die Pyramidien von Granit gewöhnlich bedeckt sind, und besonders das Muster der beiden Obelisken von Heliopolis, von denen wir sprechen werden, sind Thatsachen, welche große Wahrscheinlichkeiten begründen, um anzunehmen, daß die beiden Obelisken von Luxor mit Außenwerken von Erz gekrönt waren.“ J. J. Hittorff: Ueber das Pyramidion von vergoldetem Erz, von den alten Egyptiern bei einigen ihrer Obelisken als Krönung angewendet. In: Ludwig Förster (Herausgeber): Allgemeine Bauzeitung mit Abbildungen für Architekten, Ingenieurs, Dekorateurs, Bauprofessionisten, Oekonomen, Bauunternehmer und Alle, die an den Fortschritten und Leistungen der neuesten Zeit in der Baukunst und den dahin einschlagenden Fächern Antheil nehmen. Nummer 35, Wien 1837, Seite 290 (Google Books) .
    • „Ein Charakteristikum dieser späten Pyramiden ist das Fehlen einer eigenen Spitze, des Pyramidions.“ Peter Jánosi: Die Pyramiden. Mythos und Archäologie. 2., durchgesehene und aktualisierte Auflage. C.H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-50831-8, Seite 121 (Google Books) .
    • „Die Pyramidia an der Spitze der Hatschepsut-Obelisken waren mit derselben Darstellung geschmückt, die sich allerdings auf die beiden Hauptpersonen beschränkte, Amon und die Königin […].“ Christiane Desroches Noblecourt: Hatschepsut. Die geheimnisvolle Königin auf dem Pharaonenthron. Verlagsgruppe Lübbe GmbH & Co. KG, Bergisch Gladbach 2007, ISBN 978-3-404-64224-3, Seite 412 (Google Books) .
    • „Diesem Steinraub fielen auch die Spitze der Pyramide, das Pyramidion, und die obersten Lagen zum Opfer.“ Hans Reichardt: Die sieben Weltwunder. Tessloff Verlag, Nürnberg 1999, ISBN 978-3-7886-0421-9, Seite 14 (Google Books) .
    • „Durch seine hellere messingähnliche Farbe wurde das Elektrum noch glänzender als das reine Gold. Dies war vielleicht der Grund, warum die Pyramidien der Obelisken mit Elektrum überzogen wurden.“ Lepsius: Über einige Aegyptische Kunstformen und ihre Entwicklung. In: Philologische und historische Abhandlungen der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Ferdinand Dümmler’s Verlags-Buchhandlung, Berlin 1872, Seite 48 (Google Books) .

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Pyramidion Case=Nom, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Pyramidion Case=Acc, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Pyramidion Case=Dat, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Pyramidions Case=Gen, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Pyramidia Case=Dat, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Pyramidia Case=Gen, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Pyramidia Case=Nom, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Pyramidien Case=Acc, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Pyramidien Case=Dat, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Pyramidien Case=Gen, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Pyramidien Case=Nom, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic

Translations (6)

es piramidión (pyramidenförmiger Abschlussstein eines Obelisken oder einer Pyramide) · fr pyramidion (pyramidenförmiger Abschlussstein eines Obelisken oder einer Pyramide) · pl piramidion (pyramidenförmiger Abschlussstein eines Obelisken oder einer Pyramide) · es piramidón (pyramidenförmiger Abschlussstein eines Obelisken oder einer Pyramide) · it pyramidion (pyramidenförmiger Abschlussstein eines Obelisken oder einer Pyramide) · en pyramidion (pyramidenförmiger Abschlussstein eines Obelisken oder einer Pyramide)