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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Pleremik de · NOUN

Pronunciation

  • [pleˈʁeːmɪk]
  • audio
  • rhymes eːmɪk

Etymology

Ableitung zu Plerem mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ik

Meanings

  1. Linguistik, speziell Glossematik (ein theoretisches Konzept der Kopenhagener Schule): Untersuchung der Inhaltsform der Sprache, der Plereme als kleinsten Bedeutungsbestandteilen der Sprache
    • „Glossematiker im engeren Sinn waren neben Hjelmslev und Uldall vor allem Jens Holt, der das Studium der ‚Inhaltsform‘, die sog. Pleremik vorantrieb…“ Jörn Albrecht: Europäischer Strukturalismus. Ein forschungsgeschichtlicher Überblick. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1988, S. 63.
    • Entsprechend den beiden verschiedenen Bedeutungen von Plerem gibt es auch zwei Verwendungsweisen für Pleremik.
  2. Untersuchung der kleinsten bedeutungstragenden Elemente der Sprache, der Morpheme
    • Die linguistischen Wörterbücher von Bußmann und Glück führen Pleremik lediglich als Verweisstichwort zu „Morphologie“. Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Pleremik“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7
    • Entsprechend den beiden verschiedenen Bedeutungen von Plerem gibt es auch zwei Verwendungsweisen für Pleremik.

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Pleremik Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Pleremik Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Pleremik Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Pleremik Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic

Antonyms

Kenematik

Hypernyms

Glossematik

Synonyms

Morphologie · Plerematik