(Mode) Ornament auf Kleidungsstücken in Form eines aufgesetzten Stoffteils
Die Taschen des Jacketts sind spielerische Extras, die zum Beispiel durch eine Patte, viele sagen dazu auch Klappe, hervorgehoben werden.
aus Metall gefertigter Unterschuh
In der Türkei wurden ähnliche, aber besonders hohe hölzerne Unterschuhe, die Nalins getragen, um in türkischen Bädern die Füße vor Wasser und der Hitze von mit Hypocausten beheizten Fußböden zu schützen. Anwendung fanden diese Patten auch z.B. beim Putzen. Gewänder des Mittelalters. Abgerufen am 11. März 2015.
(archaic) Pfote eines Tieres
„Auf einer Seite ist das Bild des Hertzogs gepräget, und auf der andern ein geflügelter Löwe, der in der einen Patte ein bloßes Schwerdt, und in der andern ein Buch hält, …“ Johann Hübner: Vollständige Geographie. König und Richter, Hamburg 1630, Seite 653 (zitiert nach Google Books, abgerufen am 12. Dezember 2014)
(colloquial) rheinisch, Geld
„Alle machen es für Geld. Sex, malochen, Kinder erziehen. Alles für Geld. Zaster, Flocken, Pinkepinke. Patte, Alter.“ citizen_b: Die Yumbo Center Boys. Himmelstürmer-Verlag, Hamburg 2008, ISBN 978-3-934825-92-5, Seite 86 (zitiert nach Google Books, abgerufen am 4. Mai 2014)
„Pack ich aber erst noch innen Jumpfermann, kapp mich die Patte, un wat reune ich da?“ Klaus Siewert (Herausgeber): Beinahe mulo gedellt…. In: Textbuch Masematte. Band III, Waxmann, Münster 1994, ISBN 3-89325-284-3, Seite 95 (zitiert nach Google Books, abgerufen am 4. Mai 2014)
„Penunzen dafür, ja, die hatte / Er gestern noch in seiner Patte.“ Klaus Siewert (Herausgeber): Mit hamel hallas und helau …. In: Textbuch Masematte. Band IV, Waxmann, Münster 1998, ISBN 3-89325-600-8, Seite 55 (zitiert nach Google Books, abgerufen am 4. Mai 2014)