PAM-Kino de · PROPN
Pronunciation
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Etymology
Determinativkompositum der Abkürzung PAM (Pub and Movies) und dem Substantiv Kino Nachdem 1974 die öffentliche Aufführung von Softcore-Pornofilmen legalisiert wurde, musste laut § 184 StGB der größte Teil des Umsatzes von Pornokinos aus etwas anderem, als der Aufführung von Pornofilmen stammen. Pornokinos wurden also als Schankbetriebe angemeldet und führten einen Mindestverzehr ein. Häufig findet sich als Erklärung für die Abkürzung PAM auch der Ausdruck Papa auf Mama, was aber als Anekdote aus der Umgangssprache zu bewerten ist.
Meanings
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(Eigenname, historical) Franchise für Sexkinos beziehungsweise ein Kino dieses Franchises
Es wurde immer nur eine Lizenz pro Stadt für PAM-Kinos vergeben.
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(general) Sexkino
„Erich Siebzehnrübl läuft entschlossen durch die Passauer Altstadt, witzelt mit Passanten, schliesst auf. Wir hören den 81 jährigen schwer atmen und schnaufen. Seit den 70ern betreibt er das kleine PAM-Kino.“
Tuna Kaptan: Herr Siebzehnrübl. In: FOG. 15. Oktober 2015, abgerufen am 2. November 2015.„Das klassische PAM-Kino ist tot. Vorne eine Leinwand, dahinter ein paar Sitze – das gibt es praktisch nicht mehr.“
Markus Brauer: Deutschlands letzte Lust-Reservate. In: Stuttgarter Nachrichten Online. 20. September 2015, abgerufen am 2. November 2015.„Häufig kamen auch Paare, um sich gemeinsam im PAM-Kino Anregungen für das Liebesleben zu Hause zu holen.“
Erotik-Kino muss endgültig dicht machen. In: BR.de. 22. Februar 2015, abgerufen am 2. November 2015.„Als ich ihn nach der Bedeutung des Wortes PAM frage, sagt er: „Das habe ich aus München. Ich bin damals immer nach München gefahren und da habe ich diese Reklametafel über einem Erotikkino gesehen. Dann habe ich meins einfach auch so genannt. PAM-Kino.““
Sebastian Lorenz: Der alte Mann und das Sexkino. In: VICE. 2. November 2012, abgerufen am 1. November 2015.„Am 31. Januar 1975 eröffnete das erste Hamburger PAM-Kino.“
Michael Töteberg, Volker Reissmann: Mach dir ein paar schöne Stunden. Das Hamburger Kinobuch. 1. Auflage. Ed. Temmen, Bremen 2008, ISBN 9783861088790, Seite 129
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Pam-Kino | Gender=Neut | alternative | lexicographic |
| Pamkino | Gender=Neut | alternative | lexicographic |
| PAM-Kino | Case=Nom, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| PAM-Kino | Case=Acc, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| PAM-Kino | Case=Dat, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| PAM-Kinos | Case=Acc, Gender=Neut, Number=Plur | lexicographic | |
| PAM-Kinos | Case=Dat, Gender=Neut, Number=Plur | lexicographic | |
| PAM-Kinos | Case=Gen, Gender=Neut, Number=Plur | lexicographic | |
| PAM-Kinos | Case=Gen, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| PAM-Kinos | Case=Nom, Gender=Neut, Number=Plur | lexicographic |