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Necronomicon de · NOUN

Pronunciation

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  • [nekʁoˈnoːmikɔn]

Meanings

  1. fiktives Zauberbuch in den Erzählungen von H. P. Lovecraft und seinem Cthulhu-Mythos
    • „Obwohl es ein rein literarisch-fiktives Konstrukt des Autors H.P. Lovecraft ist, hat sich das Necronomicon als Buch inzwischen zu einem tatsächlichen, kulturellen Gegenstand entwickelt.“ Wiebke Ohlendorf, André Reichart, Gunnar Schmidtchen: Vorwort. In: Wissenschaft meets Pop. DeGruyter / transcript Verlag, Seite 10, DOI: 10.1515/9783839431009
    • „Indem er auf einen Stuhl, einen Tisch und einen Stapel Bücher deutete, verließ der alte Mann jetzt das Zimmer, und als ich mich zum Lesen niedersetzte, sah ich, dass die Bücher von Alter grau und schimmelig waren und dass sich unter ihnen des alten Morryster gewagte Marvells of Science befanden, das schreckliche Saducismus Triumphatus von Joseph Glanvil, veröffentlicht 1681, die schockierende Daemonolatreia des Remigius, gedruckt 1595 zu Lyon, und, schlimmer noch, das unnennbare Necronomicon des wahnsinnigen Arabers Abdul Alhazred in Olaus Wormius' verbotener lateinischer Übersetzung; ein Werk, das ich nie zuvor gesehen hatte, über das jedoch monströse Dinge geflüstert wurden.“ H.P. Lovecraft: Das Fest. In: Das Gesamtwerk: Sämtliche Erzählungen und Zusammenarbeiten. Festa, Leipzig 2020, ISBN 978-3-865-52882-7, Seite 387 . Englisches Original 1925.
    • „Doch all diese Vorkehrungen kamen zu spät, denn Gilman verfügte bereits über einige schreckliche Hinweise aus dem gefürchteten Necronomicon des Abdul Alhazred, aus dem bruchstückhaften Buch Eibon und aus von Junzts verbotenem Werk Unaussprechliche Kulte, die er mit seinen abstrakten Formeln über die Eigenschaften des Raumes und die Verbindungen zwischen bekannten und unbekannten Dimensionen in Beziehung setzen konnte.“ H.P. Lovecraft: Träume im Hexenhaus. In: Das Gesamtwerk: Sämtliche Erzählungen und Zusammenarbeiten. Festa, Leipzig 2020, ISBN 978-3-865-52882-7, Seite 1604/1605 . Englisches Original 1933.
    • „Nun wohnt er schon ein ganzes Jahrzehnt in Gray's Inn, und darüber, wo er vorher gewesen ist, hat er sich stets ausgeschwiegen - bis zu dem Abend, an dem der junge Williams das Necronomicon erwarb.“ H.P. Lovecraft: Der Nachkomme. In: Das Gesamtwerk: Sämtliche Erzählungen und Zusammenarbeiten. Festa, Leipzig 2020, ISBN 978-3-865-52882-7, Seite 563 . Englisches Original 1938.
    • „Zwar stand es in der Tat fernab von aller Kunst und Literatur, die geistig normale und ausgeglichene Leser kennen, doch wir erkannten darin das Symbol wieder, das in dem verbotenen Buch Necronomicon des verrückten Arabers Abdul Alhazred umschrieben wird: das grässliche Seelenzeichen der verbotenen, Leichen fressenden Sekte im unzugänglichen Leng in Zentralasien.“ H.P. Lovecraft: Der Hund. In: Das Gesamtwerk: Sämtliche Erzählungen und Zusammenarbeiten. Festa, Leipzig 2020, ISBN 978-3-865-52882-7, Seite 314 . Englisches Original 1924.
    • „Ich gehe davon aus, dass sie umfassend über die furchtbaren Mythen unterrichtet sind, die im Necronomicon erwähnt werden und älter sind als die Menschheit selbst - die Zyklen über Yog-Sothoth und Cthulhu.“ H.P. Lovecraft: Der Flüsterer im Dunkeln. In: Das Gesamtwerk: Sämtliche Erzählungen und Zusammenarbeiten. Festa, Leipzig 2020, ISBN 978-3-865-52882-7, Seite 1167 . Englisches Original 1931.
    • „Darunter fand ich eine griechische Ausgabe des Necronomicon, ein normannisch-französisches Livre d'Eibon und eine Erstausgabe des De Vermis Mysteriis, verfasst von Ludvig Prinn.“ H.P. Lovecraft: Das Tagebuch des Alonzo Typer. In: Das Gesamtwerk: Sämtliche Erzählungen und Zusammenarbeiten. Festa, Leipzig 2020, ISBN 978-3-865-52882-7, Seite 2038 . Englisches Original 1938.
    • „Andere stammten aus geheimeren, dunkleren Zyklen von Legenden aus der Unterwelt: der ungestalte schwarze Tsathoggua, der mit zahlreichen Tentakeln ausgerüstete Cthulhu, das Rüsselwesen Chaugnar Faugn und weitere gotteslästerliche Wesen aus verbotenen Büchern wie dem Necronomicon, dem Buch Eibon oder den Unaussprechlichen Kulten des von Junzt, über die man nur munkelte.“ H.P. Lovecraft: Das Grauen im Museum. In: Das Gesamtwerk: Sämtliche Erzählungen und Zusammenarbeiten. Festa, Leipzig 2020, ISBN 978-3-865-52882-7, Seite 1646 . Englisches Original 1933.
    • „Es ist nicht möglich, sämtliche Zitate, Verweise und Anspielungen zu nennen, die sich auf das Necronomicon beziehen.“ André Reichart: Necronomicon – Das Buch, das nicht sein durfte. In: Wissenschaft meets Pop. DeGruyter / transcript Verlag, Seite 69, DOI: 10.1515/9783839431009
    • „Einige Bände befassten sich mit Auslegungen und Erörterungen des Necronomicons, andere waren so etwas wie eine Götterlehre.“ Michael Siefener: Nathaniel. 1. Auflage. Festa, Leipzig 2006, ISBN 978-3-86552-060-9, Seite 213 .
    • „Manches davon wird man okkult nennen müssen, aber die Reihe der vom Necronomicon Faszinierten reicht hoch auf der literarischen Rangleiter.“ Eva Geulen: Das große formlose Grauen. In: Zeit Online. 14. September 2019, ISSN 0044-2070 (URL) .
    • „Nicht mehr lange, dann werde ich nach London fahren und im Britischen Museum im Necronomicon nachschlagen.“ Ramsey Campbell: Das Grauen von der Brücke. In: Die Offenbarungen des Glaaki. Festa, Leipzig 2014, ISBN 978-3865522764, Seite 42 . Englisches Original 1964.
    • „Letzte Nacht sagten sie mir im Traum: Schlage im Necronomicon nach - Formel, die uns unterstützt, dich zu erreichen.“ Ramsey Campbell: Die klingende Ebene. In: Der Wahnsinn aus der Gruft. Festa, Leipzig 2014, ISBN 978-3-865-52314-3, Seite 240 . Englisches Original 1964.
    • „Etwas an dieser Szenerie gemahnte mich an die seltsamen und verstörenden asiatischen Gemälde von Nicholas Roerich and die noch seltsameren und noch verstörenderen Beschreibungen der von bösen Sagen umrankten Hochebene von Leng, die in dem gefürchteten Necronomicon des wahnsinnigen Arabers Abdul Alhazred enthalten sind.“ H.P. Lovecraft: Berge des Wahnsinns. In: Das Gesamtwerk: Sämtliche Erzählungen und Zusammenarbeiten. Festa, Leipzig 2020, ISBN 978-3-865-52882-7, Seite 1483 . Englisches Original 1936.
    • „Nachdem es sich anlässlich der Reise einen billigen neuen Koffer in Osborns Gemischtwarenladen gekauft hatte, erschien das zweieinhalb Meter große, dunkle und ziegenbockartige Scheusal eines Tages in Arkham auf der Suche nach dem gefürchteten Band, der in der Hochschulbibliothek hinter Schloss und Riegel aufbewahrt wurde - dem scheußlichen Necronomicon des wahnsinnigen Arabers Abdul Alhazred in der lateinischen Übertragung des Olaus Wormius, welche im 17. Jahrhundert in Spanien gedruckt worden war.“ H.P. Lovecraft: Das Grauen von Dunwich. In: Das Gesamtwerk: Sämtliche Erzählungen und Zusammenarbeiten. Festa, Leipzig 2020, ISBN 978-3-865-52882-7, Seite 1070 . Englisches Original 1929.
    • „Dieses Buch ist ein Symbol jahrhundertealten Grauens und wahnsinniger Dinge hinter dem Schleier des alltäglichen Lebens - es handelt sich um die lateinische Übersetzung des verabscheuungswürdigen Necronomicon, dessen Verfasser der wahnsinnige Araber Abdul Alhazred war.“ August Derleth: Die Masken des Cthulhu. 1. Auflage. Festa, Leipzig 2001, ISBN 3-935822-07-3, Seite 8 . Englisches Original 1958.
    • „Lasst uns nun aus dem Necronomicon lesen!“ "South Park" Mysterion Rises, 2010 (Filmuntertitel); zitiert nach: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Necronomicon“
    • „In Episode 7 der 13. Staffel (!) liest der ehemalige Präsidentschaftskandidat Bob Dole, eingeführt von Montgomery Burns aus dem "Necronomicon".“ Tentakelmonster und Todesbücher. 20. August 2015 (URL, abgerufen am 25. Januar 2024)
    • „Die drei Jungs wurden beim Unfall enthauptet ... und das Buch, das Necronomicon, wurde geborgen, ohne auch nur einen einzigen Tropfen Blut abgekriegt zu haben.“ Jeffrey Thomas: Meine Frau, der Shoggoth. In: Geschichten aus dem Cthulhu-Mythos. Festa, Leipzig 2012, ISBN 978-3-865-52121-7, Seite 7 . Englisches Original 1997.
    • „Atticus hob eine Augenbraue. »Das Necronomicon?«“ Matt Ruff: Lovecraft Country. Hanser, München 2018, ISBN 978-3446259447, Seite 244 . Englisches Original 2016.
    • „Dieses Phänomen des nicht-existenten aber händeringend gesuchten Necronomicons hat viel zum Ruhm des Autors beigetragen.“ Arkham Insiders Folge 121 – Abdul Alhazred und das Necronomicon. 10. März 2019 (URL, abgerufen am 21. Januar 2024)
    • „»Das Necronomicon, nehme ich an.« Er wirkte beinahe amüsiert.“ Ramsey Campbell: Der die Schleier zerreißt. In: Die Offenbarungen des Glaaki. Festa, Leipzig 2014, ISBN 978-3865522764, Seite 63 . Englisches Original 1966.
    • „Es gab Andeutungen darüber in den geheimnisvollen Pnakotischen Fragmenten, und ein ganzes Kapitel des verbotenen Necronomicon aus der Feder des verrückten Arabers Abdul Alhazred hatte Bedeutung für ihn gewonnen, als er die Muster auf dem Silberschlüssel enträtselt hatte.“ H.P. Lovecraft: Durch die Tore des silbernen Schlüssels. In: Das Gesamtwerk: Sämtliche Erzählungen und Zusammenarbeiten. Festa, Leipzig 2020, ISBN 978-3-865-52882-7, Seite 1710 . Englisches Original 1934.
    • „Bei Tocotronic besteht die Annäherung ans Thema zum Beispiel lediglich in der Tatsache, dass das Buch "Necronomicon" des Horror-Altmeisters H.P. Lovecraft irgendwie erwähnt wird.“ Jörg Böckem: Das Grauen hat Methode. 5. Oktober 2012 (URL, abgerufen am 25. Januar 2024)
    • „Diese Symbole waren in ein paar uralten, ebenso obskuren wie esoterischen Texten beschrieben oder zitiert worden, etwa im Buch Eibon, das angeblich aus dem vergessenen paradiesischen Hyperborea überliefert worden war, außerdem in den Pnakotischen Fragmenten, die aus vormenschlicher Zeit stammen sollten, und in dem von dem wahnsinnigen Araber Abdul Alhazred verfassten Buch Necronomicon, das wegen seines grauenhaften Inhalts nicht öffentlich zugänglich war.“ H.P. Lovecraft: Aus Äonen. In: Das Gesamtwerk: Sämtliche Erzählungen und Zusammenarbeiten. Festa, Leipzig 2020, ISBN 978-3-865-52882-7, Seite 1855 . Englisches Original 1935.
    • „Seine letzten Jahre verbrachte Alhazred in Damaskus, wo er das Necronomicon (Al Azif) niederschrieb, und von seinem schließlichen Tod oder Verschwinden (738 n.Chr.) erzählt man sich mannigfache schreckliche und widerstreitende Dinge.“ H.P. Lovecraft: Geschichte des Necronomicon. In: Das Gesamtwerk: Sämtliche Erzählungen und Zusammenarbeiten. Festa, Leipzig 2020, ISBN 978-3-865-52882-7, Seite 1105 . Englisches Original 1938.
    • „Necronomicon lautet der Titel des Buchs.“ Jeffrey Thomas: Die Fratze Baphomets. In: Geschichten aus dem Cthulhu-Mythos. Festa, Leipzig 2012, ISBN 978-3-865-52121-7, Seite 186 . Englisches Original 1996.
    • „Anhand der Entwicklung der Verwendung des Necronomicons im amerikanischen Horrorfilm lässt sich sowohl der Prozess der Loslösung von seinem ursprünglichen Kontext veranschaulichen als auch die Zunahme der Popularität des Begriffes Necronomicon, der wiederum über diesen Prozess zusätzliche kulturelle Funktionen erhält.“ André Reichart: Necronomicon – Das Buch, das nicht sein durfte. In: Wissenschaft meets Pop. DeGruyter / transcript Verlag, Seite 71, DOI: 10.1515/9783839431009
    • „Das Necronomicon öffnet keiner ungestraft.“ "Necronomicon, 1993 (Filmuntertitel); zitiert nach: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Necronomicon“
    • Die Rede ist vom geheimnisvollen Necronomicon, einem teuflischen, gefährlichen und verbotenen Buch, einem echten Hexenwerk, geschrieben vom verrückten Araber Abdul al-Hazred. Necronomicon: Kult des Okkulten. (URL, abgerufen am 18. Januar 2024)
    • „Viele Kommentatoren haben in diesem Buch das Necronomicon gesehen, Lovecrafts berühmtes mythisches Buch verbotener Lehren, aber das stimmt nicht mit der Charakterisierung überein, die Lovecraft an anderer Stelle vom Necronomicon gibt.“ S.T. Joshi: H. P. Lovecraft - Leben und Werk 1. Golkonda, München 2017, ISBN 978-3944720517, Seite 726/727 . Englisches Original 2010.
    • „Er las Dinge wie das furchtbare Buch von Eibon, die Unaussprechlichen Kulte des von Junzt und das verbotene Necronomicon des verrückten Arabers Abdul Alhazred, beichtete diese Lektüre seinen Eltern jedoch nicht.“ H.P. Lovecraft: Das Ding auf der Schwelle. In: Das Gesamtwerk: Sämtliche Erzählungen und Zusammenarbeiten. Festa, Leipzig 2020, ISBN 978-3-865-52882-7, Seite 1749 . Englisches Original 1937.
    • „Mr. Merritt erbleichte, als er einen schön gestalteten Band mit dem Titel Qanoon-e-Islam herabnahm und entdeckte, dass es sich in Wahrheit um das verbotene Necronomicon des irren Arabers Abdul Alhazred handelte.“ H.P. Lovecraft: Der Fall Charles Dexter Ward. In: Das Gesamtwerk: Sämtliche Erzählungen und Zusammenarbeiten. Festa, Leipzig 2020, ISBN 978-3-865-52882-7, Seite 871 . Englisches Original 1941.
    • „Nun, er hätte mich genauso gut nach der ursprünglichen griechischen Übersetzung des Necronomicon fragen können.“ Robert E. Howard: Das Ding auf dem Dach. In: Der schwarze Hund des Todes. Festa, Leipzig 2013, ISBN 978-3-86552-131-6, Seite 137 . Englisches Original 1932.
    • „Einige Verse aus dem heruntergeladenen kalianischen Buch – das Fizala hieß – wiesen eine unheimliche Verwandtschaft mit solchen aus einem irdischen Buch namens Necronomicon auf.“ Jeffrey Thomas: Der Tanz der Ugghiutu. In: Geschichten aus dem Cthulhu-Mythos. Festa, Leipzig 2012, ISBN 978-3-865-52121-7, Seite 226 . Englisches Original 2003.
    • „Kein Buch habe je davon gesprochen, obwohl der todlose Chinese sagte, es gebe Doppeldeutigkeiten im Necronomicon des verrückten Arabers Abdul Alhazred, welche der Eingeweihte nach Belieben deuten könne, insbesondere den viel erwähnten Vers:
    • „Stattdessen bat ich den Hüter der Folianten um die Erlaubnis, einen Blick in das einzige Exemplar des Necronomicon werfen zu dürfen, welches das Museum besaß und das sonst fast nirgendwo aufzutreiben war.“ Ramsey Campbell: Die Kammer im Schloss. In: Die Offenbarungen des Glaaki. Festa, Leipzig 2014, ISBN 978-3865522764, Seite 13 . Englisches Original 1964.
    • „»Aber, Sir« sagte ich und kramte meine begrenzten Kenntnisse auf diesem Gebiet hervor, »was ist denn mit dem Necronomicon?«“ Brett J. Talley: Was nicht leben darf. Festa, Leipzig 2021, Seite 22 . Englisches Original 2011.
    • „Er hatte die blasphemischen Schilderungen in dem geheimnisvollen Necronomicon gelesen, ebenso das unheimliche Vers-Kapitel in Hebers Daemonic Presences mit seinen listigen Hinweisen und subtilen Andeutungen, bis hin zur Fable of the Tree and the Fruit.“ H.P. Lovecraft: Die Diener Satans. In: Das Gesamtwerk: Sämtliche Erzählungen und Zusammenarbeiten. Festa, Leipzig 2020, ISBN 978-3-865-52882-7, Seite 2192 . Englisches Original 1949.
    • „Die Formeln entstammten dem Buch »Necronomicon«.“ Fritz Rumler: »Wir zersägen Kreuze und blutige Köpfe...«. 21. Dezember 1986 (URL, abgerufen am 25. Januar 2024)
    • „Die ohnehin fast archaische Geschichte von den jungen Leuten, die einige Tage in einer entlegenen und reichlich morschen Waldhütte verbringen wollen, wo sie auf ein geheimnisvolles Buch, das Necronomicon stoßen, und damit einen Dämon heraufbeschwören, der ihnen buchstäblich in die Knochen fahren wird, ist weitgehend deckungsgleich übernommen.“ Lukas Foerster, Thomas Groh: Haptisches Verstümmelungskino. 25. April 2013 (URL, abgerufen am 27. Januar 2024)
    • „An das erste Blatt waren zwei Fotografien geheftet. Unter der einen stand Teil eines römischen Mosaikfußbodens, Goatswood, unter der anderen Reproduktion der Abbildung S. 594 ›Necronomicon‹.“ Ramsey Campbell: Die Kirche in der High Street. In: Der Wahnsinn aus der Gruft. Festa, Leipzig 2014, ISBN 978-3-865-52314-3, Seite 29 . Englisches Original 1962.
    • „Ridley Scott, ein Regisseur, der sich sein ganzes Berufsleben damit beschäftigt hat, die Frage zu klären, wie man bei der optischen Erzeugung verfänglicher Stimmungen die richtige Mitte zwischen Verbergen und Enthüllen findet, hätte vor diesem Hintergrund 1979 wohl mit keinem geeigneteren Menschen an ‚Alien‘ arbeiten können als eben mit Giger, dessen mit ausgerupften Sehnerven fest verschnürte Bildbandfassung des verbotenen Buches ‚Necronomicon‘ aus H.P. Lovecrafts Erzählungen von kosmischem Horror zwei Jahre zuvor erschienen war.“ Dietmar Dath: Schwarze Spinne Schönheit. Zum Tod von HR Giger. 13. Mai 2014 (URL, abgerufen am 18. Januar 2024)
    • „Wenn sie an seine Verstohlenheit dachte, so wunderte sie sich überhaupt nicht, dass er den ganzen Tag (den 26. Juni 1969) damit zugebracht hatte, über dem außergewöhnlich seltenen Exemplar von Dr. John Dees Übersetzung des Necronomicon von Abdul Alhazred zu hocken.“ Robert Shea, Robert Anton Wilson: Illuminatus! Das Auge in der Pyramide. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2021, ISBN 9783644009851, Seite 79 . Englisches Original 1975.
    • „Außerdem trug ich einen Schauplatz (das rätselhafte, unablässig von Nebeln verhüllte Plateau von Leng) und ein verbotenes Buch bei, nämlich John Dees englische Übersetzung des Necronomicon, das ich ›The Space Eaters‹ bei dessen Erstveröffentlichung in Weird Tales voranstellte, später aber wegließ, als die Geschichte in The Magazine of Horror nachgedruckt wurde, denn ich befürchtete, meine Erfindung könnte ein beängstigendes Eigenleben entwickeln und im Regal eines arg- und wehrlosen Buchhändlers auftauchen!“ Frank Belknap Long: Mein Freund H.P. Lovecraft. Festa, Leipzig 2016, ISBN 978-3-86552-478-2, Seite 34 . Englisches Original 1975.
    • „Die Männer der Karawane hatten nicht die Absicht, auf der Suche nach der Stadt noch tiefer in die Wüste vorzudringen, da sie, wie der alte Händler erklärte, annahmen, es handle sich um die antike Stadt des Bösen, von der im Necronomicon des verrückten Arabers Alhazred berichtet wird - die Stadt der Toten, auf der ein uralter Fluch lastet.“ Robert E. Howard: Das Feuer von Asshurbanipal. In: Volk der Finsternis. Festa, Leipzig 2009, ISBN 978-3-865-52062-3, Seite 87 . Englisches Original 1936.
    • „Es gibt triftige Beweise - und zwar in Gestalt schriftlicher Anmerkungen -, dass ich folgende Werke genauestens durcharbeitete: die Cultes des Goules des Comte d'Erlette, Ludvig Prinns De Vermis Mysteriis, von Junzts Unaussprechliche Kulte, die verbliebenen Fragmente des rätselhaften Buchs Eibon und das gefürchtete Necronomicon des verrückten Arabers Abdul Alhazred.“ H.P. Lovecraft: Der Schatten aus der Zeit. In: Das Gesamtwerk: Sämtliche Erzählungen und Zusammenarbeiten. Festa, Leipzig 2020, ISBN 978-3-865-52882-7, Seite 1891 . Englisches Original 1936.
    • „Und es erinnert mich leider ebenfalls an gewisse Dinge, die in jenem verdammten Necronomicon erwähnt waren, das ich Narr damals während meiner Studententage in Cambridge las.“ Lin Carter: Der Bewohner der Gruft. In: Die Xothic-Legenden. Festa, Leipzig 2004, ISBN 978-3-935-82254-1, Seite 36 . Englisches Original 1971.
    • „Er hatte selbst viele der Werke gelesen - eine lateinische Ausgabe des verabscheuten Necronomicon, das finstere Liber Ivonis, das berüchtigte Cultes des Goules des Comte d'Erlette, von Junzts Unaussprechliche Kulte und das höllische De Vermis Mysteriis des alten Ludvig Prinn.“ H.P. Lovecraft: Jäger der Finsternis. In: Das Gesamtwerk: Sämtliche Erzählungen und Zusammenarbeiten. Festa, Leipzig 2020, ISBN 978-3-865-52882-7, Seite 1975 . Englisches Original 1936.
    • „Nicht ohne Erschauern hatte Tregardis im Verlauf seiner Studien, welche eine durchschnittliche Person für mehr als eigenartige befunden hätte, den französischen Band mit dem fürchterlichen Necronomicon des verrückten Arabers Abdul Alhazred verglichen.“ Clark Ashton Smith: Ubbo-Sathla. In: Die Stadt der Singenden Flamme. Festa, Leipzig 2011, ISBN 978-3-865-52083-8, Seite 253 . Englisches Original 1933.
    • „›Ihre Kenntnisse des Arabischen sind für mich von unschätzbarem Wert, denn in dieser Sprache bin ich selbst nicht allzu sehr bewandert, und ich benötige wesentliche Angaben aus einer Ausgabe des Necronomicon, die im Arabisch des Urtextes abgefasst ist.‹“ Clark Ashton Smith: Die Rückkehr des Hexers. In: Das Labyrinth des Maal Dweb. Festa, Leipzig 2013, ISBN 978-3-86552-128-6, Seite 200 . Englisches Original 1931.
    • „Nein, sie verkörperte das alte grauenhafte Schattenwesen, das die Philosophen nie zu erwähnen wagten - das Wesen, auf das das Buch Necronomicon hinweist und dem die Steinkolosse auf der Osterinsel symbolische Gestalt verliehen haben.“ H.P. Lovecraft: Das Haar der Medusa. In: Das Gesamtwerk: Sämtliche Erzählungen und Zusammenarbeiten. Festa, Leipzig 2020, ISBN 978-3-865-52882-7, Seite 1382 . Englisches Original 1939.
    • „»Oh, du hast dir das Necronomicon angeguckt.«“ Edward Lee: Die Romanze von Dunwich. Festa, Leipzig 2020, Seite 104 . Englisches Original 2013.
    • „Von einem anderen Anhänger des Kultes hatte er sich die Offenbarungen des Glaaki ausgeborgt, und zweimal suchte er das Britische Museum auf, um Passagen aus dem Necronomicon abzuschreiben.“ Ramsey Campbell: Die Mine auf Yuggoth. In: Die Offenbarungen des Glaaki. Festa, Leipzig 2014, ISBN 978-3865522764, Seite 139 . Englisches Original 1964.

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Nekronomikon Gender=Neut alternative lexicographic

Hypernyms

Buch · Grimoire · Schrift · Zauberbuch

Translations (8)

ja ネクロノミコン (fiktives Zauberbuch in den Erzählungen von H. P. Lovecraft und seinem Cthulhu-Mythos) · en Necronomicon (fiktives Zauberbuch in den Erzählungen von H. P. Lovecraft und seinem Cthulhu-Mythos) · uk Некрономікон (fiktives Zauberbuch in den Erzählungen von H. P. Lovecraft und seinem Cthulhu-Mythos) · ko 네크로노미콘 (fiktives Zauberbuch in den Erzählungen von H. P. Lovecraft und seinem Cthulhu-Mythos) · ar نيكرونوميكون (fiktives Zauberbuch in den Erzählungen von H. P. Lovecraft und seinem Cthulhu-Mythos) · fa نکرونومیکون (fiktives Zauberbuch in den Erzählungen von H. P. Lovecraft und seinem Cthulhu-Mythos) · he נקרונומיקון (fiktives Zauberbuch in den Erzählungen von H. P. Lovecraft und seinem Cthulhu-Mythos) · ru Некрономикон (fiktives Zauberbuch in den Erzählungen von H. P. Lovecraft und seinem Cthulhu-Mythos)