Nagelfluh de · NOUN
Pronunciation
- [ˈnaːɡl̩ˌfluː]
- audio
Etymology
Determinativkompositum aus den Substantiven Nagel und Fluh
Meanings
-
jüngeres Konglomeratgestein der Voralpen
„Die Erosion hatte die Sandsteinschicht bis auf die Nagelfluh abgetragen. So war eine Höhle entstanden von etwa fünf Metern Breite und höchstens zwei Metern Tiefe.“
Martin Suter: Die dunkle Seite des Mondes. Diogenes, Zürich 2001, ISBN 97832572330108 , Seite 267.„Nirgends in Europa türmt sich der Nagelfluh so hoch auf wie in der Speer-Kette.“
Christian Gattringer: Speer und mehr. In: NZZOnline. 11. Juli 2014, ISSN 0376-6829 (URL, abgerufen am 1. Mai 2016) .„Vor Buxtorf & Koch waren sie als Äquivalente des Nagelfluh betrachtet worden, eine Ansicht, die Neuerdings auch von Rutte […] vertreten wird.“
Jahreshefte des Geologischen Landesamtes in Baden-Württemberg,. Bände 4-5, 1961, Seite 128 (Google Books, abgerufen am 1. April 2016) .„Die hierbei entstandenen Ablagerungen setzen sich an einigen Stellen des Alpenrandes aus groben. stark verkitteten Konglomeraten, der Nagelfluh, an andren aus Sandsteinen und Mergeln zusammen.“
In Verbindung mit der Verlagsredaktion herausgegeben von Professor Dr. Ernst Neef (Herausgeber): Das Gesicht der Erde Band 1. VEB F. A. Brockhaus Verlag, Leipzig 1970, ISBN ohne , Seite 94„Die Molasseablagerungen bestehen aus Sandstein, Mergel und Nagelfluh.“
Fritz Schlunegger: Geologie und Geomorphologie des Entlebuchs – eine kleine Landschaftsgeschichte. Universität Bern, abgerufen am 1. Mai 2016.„Zahlreiche Höfe in Brannenburg und Degerndorf zeugen von der langen Tradition des Nagelfluh als Baustoff.“
Angelika Witt und Horst Höfler: Im Bann der Eremiten. Münchener Merkur, 22. November 2010, abgerufen am 1. Mai 2016.„Nach Laborversuchen müssen auf den Nagelfluh, damit er zerbrach, Druckbelastungen von fast einer Tonne pro Quadratzentimeter gewirkt haben.“
Hans Dieter Sauer: Der Bergsturz von Goldau im Jahre 1806. In: NZZOnline. 30. August 2006, ISSN 0376-6829 (URL, abgerufen am 1. Mai 2016) .„Die Schüttungen bestünden hauptsächlich aus Konglomeratgestein (Nagelfluh), die bis unmittelbar an den Gerinne- und Teichrand geschüttet worden seien.“
Erkenntnis des österreichischen Verwaltungsgerichtshofs vom 3. Juni 1996„Hans Conrad Escher von der Linth, berühmt geworden durch seine Linthkorrektion, zeichnete das Panorama vom Üetliberg gegen die Alpen, während sein Sohn sich mit der Zusammensetzung der Gesteine, insbesondere des Nagelfluhs, beschäftigte.“
Michael Szönyi: Geoland Schweiz. vdf Hochschulverlag AG, 2007, Seite 220 (Google Books, abgerufen am 1. Mai 2016) .„Als Nagelfluh haben die Alten ein Gestein bezeichnet, das aussieht, als wäre es mit Nagelköpfen gespickt.“
Ernst Jünger: Sämtliche Werke. Band 14: Essays VI: Fassungen I, Klett-Cotta, 2015 (Google Books, abgerufen am 1. Mai 2016) .
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Nagelfluh | Case=Dat, Number=Sing | lexicographic | |
| Nagelfluh | Case=Acc, Number=Sing | lexicographic | |
| Nagelfluh | Case=Nom, Number=Sing | lexicographic | |
| Nagelfluh | Case=Gen, Number=Sing | lexicographic | |
| Nagelflühen | Case=Dat, Number=Plur | lexicographic | |
| Nagelflühe | Case=Gen, Number=Plur | lexicographic | |
| Nagelflühe | Case=Nom, Number=Plur | lexicographic | |
| Nagelflühe | Case=Acc, Number=Plur | lexicographic | |
| Nagelfluhs | Case=Gen, Number=Sing | lexicographic |