Monosemierung de · NOUN
Pronunciation
- audio
- rhymes iːʁʊŋ
- [monozeˈmiːʁʊŋ]
Etymology
Ableitung zu Monosemie mit den Derivatemen (Ableitungsmorphemen) -ier- und -ung
Meanings
-
das Eindeutigmachen/-werden eines mehrdeutigen sprachlichen Ausdrucks durch den sprachlichen Kontext oder außersprachliche Informationen
„Angesichts dieses Befundes stellt sich die Frage, wie die Monosemierung, die, falls man nicht in Wortspielen oder bestimmten Textsorten auf Mehrdeutigkeit abzielt, eine der Voraussetzungen der Kommunikation ist, zustandekommt.“
Oskar Reichmann: Germanistische Lexikologie, Zweite, vollständig umgearbeitete Auflage von »Deutsche Wortforschung«. Metzler, Stuttgart 1976, ISBN 3-476-12082-1, Seite 31."Bank" ist eine mehrdeutige (homonyme) Wortform; es steht für "Geldinstitut" oder "Sitzmöbel". Monosemierung erfolgt z.B. in einem Satz: "Er hebt bei seiner Bank Geld ab." (Monosemierung durch sprachlichen Kontext)
Auch die Gesprächssituation kann Monosemierung bewirken, etwa, wenn man beim Anblick einer Bank sagt: "Lass uns eben zur Bank gehen!" (Monosemierung durch situativen Kontext)
„Felder können die Bedingungen für die Monosemierung sichtbar machen und erhellen, daß jedes Semem eines polysemen Wortes wiederum Ausgangspunkt für ein Feld sein kann.“
Thea Schippan: Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache. Niemeyer, Tübingen 1992, Seite 223. ISBN 3-484-73002-1.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Monosemierung | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Monosemierung | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Monosemierung | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Monosemierung | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Monosemierungen | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Monosemierungen | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Monosemierungen | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic | |
| Monosemierungen | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Plur | lexicographic |