Lepas anatifera de · NOUN
Pronunciation
- [ˌleːpas ʔanaˈtiːfeʁa]
- audio
Etymology
- Wortverbindung aus dem Gattungsnamen Lepas und dem Spezifischen Epitheton anatifera ^(→ la) (deutsch: Entenmuschel, wörtlich: „die Enten Erzeugende“) - Begriffsgeschichte: In der frühen Jugendzeit besitzt Lepas anatifera eine birnenförmige Gestalt und schwimmt mittels seiner vielfach federartig gespaltenen Ruderfüßchen frei im Wasser umher. Später setzt es sich mit einem biegsamen Stiel an Steinen, Schiffsböden und Hölzern aller Art fest und scheidet eine kalkige Schale ab, die den Krebs völlig verbirgt. Dies geschieht vor allem an den Küsten des nördlichen Schottlands und Irlands, zu der Jahreszeit, in der eben dorthin regelmäßig große Züge in noch weit nördlicheren Gegenden ausgeschlüpfter junger Polargänse gelangen. Der Volksglaube nun brachte die Gänschen, die man nie ausschlüpfen sah, mit jenen „Muscheln“ in Verbindung, deren federartige Füßchen er für Flügel hielt, und ließ sie aus ihnen entstehen. Da man die Krebse aber auch häufig auf Stämmen und Astwerk von Bäumen fand, schloss man weiter, die „Muscheln“ seien deren Früchte, die sich noch an ihnen festsitzend gleichfalls zu Vögeln entwickeln könnten.
Meanings
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(biologische Nomenklatur) wissenschaftlicher Name einer Art der sogenannten Entenmuscheln (Lepaidae), die äußerlich Muscheln gleichen, aber systematisch zu den Rankenfüßern, also primitiven Krebsen gehören
Lepas anatifera „wurde von je her regelmäßig als Treibgut im Spülsaum nordeuropäischer Küsten gefunden.“
nach: Lepas anatifera – Entenmuschel. In: Meerwasser-Lexikon. Abgerufen am 4. Oktober 2014.„Die Entenmuschel Lepas anatifera gehört ebenfalls zur Ordnung der Rankenfüßer Cirripedia und damit nicht zu den Muscheln, sondern zu den Krebstieren.“
Die Fauna der Nordsee: Niedere Tiere. Krebstiere, Asselspinnen, Ringelwürmer, Stachelhäuter, Manteltiere & Schwämme, Band 1, 2009 (Verlag: Lobby for a Dying Nature), ISBN 3981255305