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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Leere de · NOUN

Pronunciation

  • [ˈleːʁə]
  • audio
  • rhymes eːʁə

Etymology

Das Wort ist seit dem 16. Jahrhundert belegt. Ableitung des Substantivs vom Adjektiv leer mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -e

Meanings

  1. Zustand einer Gegend/eines Raumes, nichts zu enthalten
    • „Die Verdunkelung des Himmels, von Mallarmé und Rimbaud betrieben, hat eine Leere hinterlassen, eine Sehnsucht, die durch die Fülle der Welt nicht aufzuwiegen zu sein scheint.“ Jürgen Goldstein: Blau. Eine Wunderkammer seiner Bedeutungen. Matthes & Seitz, Berlin 2017, ISBN 978-3-95757-383-4, Seite 57.
    • „Aber auch, was sie hier sah, machte sie nicht froh, die Leere der Villa nicht, die kahlen, kalten Wände.“ Carsten Henn: Der Buchspazierer. Roman. 10. Auflage. Piper, München 2025, ISBN 978-3-49-07400-1, Seite 47. Zuerst 2020.
    • Die Leere der vor ihnen liegenden Landschaft erschreckte sie.
  2. Gefühl einer Person, nichts zu haben, das sie erfüllt
    • „An manchen Tagen kam ich ganz gut zurecht, an anderen lastete die Leere so schwer auf mir, dass ich sicher war, sie würde mich erdrücken.“ Jo Nesbø: Minnesota. Kriminalroman. 3. Auflage. Ullstein, Berlin 2026 (übersetzt von Günther Frauenlob), ISBN 978-3-550-20309-1, Seite 171. Norwegisch 2025.
    • „Die Leere, die in seinen Augen zu sehen ist, sagt allen anderen: ich brauche eure Hilfe.“ Philipp Schrum: Augen. Blicke. In: Ruth Finckh, Manfred Kirchner und andere (Herausgeber): Augen Blicke. Eine Sammlung von Texten aus der Schreibwerkstatt der Universität des Dritten Lebensalters Göttingen. BoD Books on Demand, Norderstedt 2019, ISBN 978-3-7504-1653-6, Seite 3–4, Zitat Seite 3 .
    • „Es muss eine gewaltige Leere gewesen sein, zu der sich Leopolds Jugend allmählich aushöhlte.“ Jörg-Uwe Albig: Das Herz der Finsternis. In: GeoEpoche: Afrika 1415-1960. Nummer Heft 66, 2014 , Seite 96-115, Zitat Seite 101.
    • „Der bestiegene Berg verliert sein Numinosum, das so faszinierte. Er hinterlässt eine innere Leere.“ Siegbert A. Warwitz: Sinnsuche im Wagnis. Leben in wachsenden Ringen. Erklärungsmodelle für grenzüberschreitendes Verhalten.. Schneider, Baltmannsweiler 2016, ISBN 978-3-8340-1620-1 , Seite 75.

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Leere Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Leere Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Leere Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Leere Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic

Coordinates

Ziellosigkeit · Sinnlosigkeit

Hyponyms

Vakuum

Translations (8)

kmr valahî (Zustand einer Gegend/eines Raumes, nichts zu enthalten) · en emptiness (Gefühl einer Person, nichts zu haben, das sie erfüllt) · sv tomhet (Zustand einer Gegend/eines Raumes, nichts zu enthalten) · en emptiness (Zustand einer Gegend/eines Raumes, nichts zu enthalten) · pt vazio (Zustand einer Gegend/eines Raumes, nichts zu enthalten) · fr vide (Zustand einer Gegend/eines Raumes, nichts zu enthalten) · it vuoto (Gefühl einer Person, nichts zu haben, das sie erfüllt) · it vuoto (Zustand einer Gegend/eines Raumes, nichts zu enthalten)