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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Lüsternheit de · NOUN

Pronunciation

  • audio
  • [ˈlʏstɐnhaɪ̯t]

Etymology

Das Wort ist seit dem 17. Jahrhundert belegt. Ableitung des Substantivs vom Adjektiv lüstern mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -heit

Meanings

  1. (gehoben) Zustand, lüstern/sexuell begehrlich zu sein
    • „In Deutschland schrieb man um diese Zeit oder bald nachher dergleichen auf sentimentale Manier und streute eine Fingerspitze Lüsternheiten darüber.“ Otto Flake: Marquis de Sade. Mit einem Anhang über Rétif de la Bretonne. Mit zwei Nekrologen auf Otto Flake von Rolf Hochhuth. Deutscher Taschenbuch Velag, München 1966, Seite 62. Zuerst 1930.
    • „Ich selbst bin überaus empfindlich gegen Obszönität, besonders den Sexualwitz, wo er aus einem vitalen Mangel und Ersatzbedürfnis, aus Angeberei oder zerebraler Lüsternheit resultiert.“ Carl Zuckmayer: Als wär's ein Stück von mir. Horen der Freundschaft. S. Fischer, (Frankfurt/Main) 1994, ISBN 3-10-396502-8, Seite 50 f.
    • „Der Faun freilich in seinem abgeschwächten Zustand und bei wieder kühlem Kopfe registrierte die satte Lüsternheit seiner beiden Freundinnen mit dem Blick des Theaterbesuchers zur Bühne: Mir wird ein Spiel geboten.“ Gerhard Zwerenz: Berührungen. Geschichten vom Eros des 20. Jahrhunderts. Originalausgabe, Knaur, München 1983, ISBN 3-426-02505-1, Seite 153.
    • „Sie bemächtigte sich des Mannes, der ihre Lüsternheit erregte, und er mußte ihr zu Willen sein.“ Giacomo Casanova: Geschichte meines Lebens, herausgegeben und eingeleitet von Erich Loos, Band XI. Propyläen, Berlin 1985 (Neuausgabe) (übersetzt von Heinz von Sauter), Seite 103.

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Lüsternheit Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Lüsternheit Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Lüsternheit Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Lüsternheit Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic

Coordinates

Geilheit