Koprolalie de · NOUN
Pronunciation
- rhymes iː
- [kopʁolaˈliː]
- audio
Etymology
aus griechisch: κόπρος (kópros) = Kot, Schmutz und λαλιά (laliá) = Gerede gebildet
Meanings
-
krankhafte, zwanghafte Neigung zum Gebrauch von Fäkalsprache
„Komplexe vokale Tics sind das Wiederholen von Wörtern (Echolalie bzw. Palilalie) oder das als Koprolalie bekannte Herausschleudern obszöner und aggressiver Wörter.“
Wikipedia-Artikel „Tourette-Syndrom“„Und nun kommt die Hauptsache: Das Tourette-Syndrom äußert sich vor allem sprachlich, in der »Koprolalie«, die der Pschyrembel (das klinische Wörterbuch) als »zwanghaften Gebrauch vulgärer Ausdrücke (häufig aus dem Bereich der Fäkalsprache)« definiert.“
Hellmuth Karasek: Soll das ein Witz sein?. Humor ist, wenn man trotzdem lacht. 7. Auflage. Wilhelm Heyne Verlag, München 2014, ISBN 978-3-453-41269-9., Seite 264. Kursiv gedruckt: Pschyrembel.„Streng genommen (und vom etymologischen Standpunkt aus ohnehin) meinen ja »Koprolalie« wie auch »skatologisch« nur das Exkrementelle, nicht das Sexuelle.“
Hans-Martin Gauger: Das Feuchte und das Schmutzige. Kleine Linguistik der vulgären Sprache. C. H. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-62989-1 , Seite 162. Kursiv gedruckt: nicht.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Koprolalie | Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Koprolalie | Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Koprolalie | Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic | |
| Koprolalie | Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing | lexicographic |
Translations (5)
pt coprolalia (krankhafte, zwanghafte Neigung zum Gebrauch von Fäkalsprache) · it coprolalìa (krankhafte, zwanghafte Neigung zum Gebrauch von Fäkalsprache) · la coprolalia (krankhafte, zwanghafte Neigung zum Gebrauch von Fäkalsprache) · sv koprolali (krankhafte, zwanghafte Neigung zum Gebrauch von Fäkalsprache) · en coprolalia (krankhafte, zwanghafte Neigung zum Gebrauch von Fäkalsprache)