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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Konsumterror de · NOUN

Pronunciation

  • audio
  • [kɔnˈzuːmˌtɛʁoːɐ̯]

Etymology

Determinativkompositum aus den Substantiven Konsum und Terror Das Wort wurde in den 1960er Jahren in Deutschland gebräuchlich.

Meanings

  1. (derogatory) durch Werbung und Propaganda ausgeübter Druck, der eine Person zur Steigerung ihres Konsums auffordert
    • „An den Füßen trugen wir [68er] selbstverständlich die hohen Wildleder-Boots, denn wir hassten ja den Konsumterror wie die Pest, aber achteten stets streng darauf, dass die Jeans, die wir 24/7 trugen, eine echte Levi's war.“ Horst Schroth: Gestatten, Horst Schroth! Ich bin ein 68er!. In: Norddeutscher Rundfunk. 22. März 2018 (URL, abgerufen am 17. Dezember 2018) .
    • […] ich [habe] selbstverständlich die gleiche Kritik, die viele andere Leute auch an Weihnachten haben, dass wir den Konsumterror natürlich in maßloser Art und Weise fördern. Dieter Kassel: „Fest der Liebe und des Hasses“. In: Deutschlandradio. 22. Dezember 2009 (Interview mit dem Autor Richard David Precht, URL, abgerufen am 17. Dezember 2018) .
    • „Geschenke bekommen ist schön, Geschenke besorgen weniger: Der Konsumterror an Weihnachten bringt viele in Stress.“ Online: Heidi Keller: Lieber keinen Konsumdruck – Weihnachten ohne Geschenke. In: Südwestrundfunk. 13. Dezember 2017 (Sendereihe: SWR Marktcheck, URL, abgerufen am 17. Dezember 2018) .
    • „Am Black Friday herrscht globaler Konsumterror auf Plakaten, in Onlineshops und in jedem Geschäft.“ Black Friday: Kauf dich kaputt!. In: Westdeutscher Rundfunk. 22. November 2018 (Sendereihe: WDR 2 Comedy, Text und Audio zum Download, Dauer 02:14 mm:ss, URL, abgerufen am 17. Dezember 2018) .
    • „Der Konsumterror vor Weihnachten scheint von Jahr zu Jahr schlimmer zu werden.“ Die Welt, 13.12.2004; zitiert nach: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Konsumterror“
    • „Wer Weihnachten [als ausländischer Student] in einer Gastfamilie verbringt, sollte sich aber vom Konsumterror nicht stressen lassen, rät die Austauschorganisation "Experiment". Lieber eine Kleinigkeit schenken und sich dafür am Festessen mit Rezepten aus der Heimat beteiligen.“ Sabine Damaschke: Studieren in Deutschland – Lust auf deutsche Weihnachten. In: Deutsche Welle. 19. Dezember 2013 (URL, abgerufen am 17. Dezember 2018) .
    • „Minimalismus als Gegenbewegung zum Konsumterror ist ein relativ junger Gesellschaftstrend.“ titus arnu: Sinn & Unsinn – Schönes Nichts. In: sueddeutsche.de. 25. November 2016, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 17. Dezember 2018) .
    • „Am Schluss [des Buches] ist man nicht mehr sicher, ob man Widerstand [gegen Nazidiktatur oder Stalinterror] geleistet oder eben doch einfach mitgemacht hätte, so wie wir heute im Konsumterror der Gegenwart mitmachten, wie William T. Vollmann gerne in Interviews betont.“ Stefan Zweifel: Literatur - William T. Vollmann: Wuchtig wummernd und prall gefüllt. In: Schweizer Radio und Fernsehen. 20. Mai 2013 (Buchbesprechung: William T. Vollmann, «Europe Central», aus dem amerikanischen Englisch von Robin Detje, Suhrkamp Verlag, URL, abgerufen am 17. Dezember 2018) .
    • „Das Schenken gehört dazu, seit es Menschen gibt. Konsumterror? Wohl kaum! Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.“ Gerald Huber: Obacht Bairisch! – Geschenke gehören halt dazu. In: Bayerischer Rundfunk. 12. Dezember 2017 (URL, abgerufen am 17. Dezember 2018) .

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Konsumterror Case=Acc, Gender=Masc, Number=Sing lexicographic
Konsumterror Case=Dat, Gender=Masc, Number=Sing lexicographic
Konsumterror Case=Nom, Gender=Masc, Number=Sing lexicographic
Konsumterrors Case=Gen, Gender=Masc, Number=Sing lexicographic

Coordinates

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