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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Keilschliffglas de · NOUN

Pronunciation

  • [ˈkaɪ̯lʃlɪfˌɡlaːs]

Etymology

Determinativkompositum aus den Substantiven Keil und Schliff (Keilschliff) und Glas

Meanings

  1. (Kunsthandwerk) hochwertiges Trinkglas aus Kristall- oder Bleikristallglas, das durch die Veredelungstechnik des Keilschliffs dekoriert wurde
    • „Unter den geschliffenen Gläsern des 3. und 4. Jahrhunderts nehmen die Keilschliffgläser eine Sonderstellung ein […]“ Michael J. Klein (Hrsg.): Römisches Glas. Kunst und Gewerbe. (Katalog zur Ausstellung des Landesmuseums Mainz), Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1983, S. 74. (Beleg: Archäologische Fachliteratur, 1983, über Google KI abgefragt, noch nicht gegen Originalbelege verifiziert)
    • „Klasse 32b. Keilschliffglas mit vertieften Ornamenten und Verfahren zu dessen Herstellung.“ Patentblatt: herausgegeben von dem Kaiserlichen Patentamt, Band 52, Carl Heymanns Verlag, Berlin 1928, S. 412.(Beleg: Amtlicher Nachweis, Deutsches Patentblatt, 1928, über Google KI abgefragt, noch nicht gegen Originalbelege verifiziert)
    • „Das von der Glashütte Ichendorf in den fünfziger Jahren entwickelte Keilschliff-Glas verzichtet auf barocke Opulenz und nutzt die tiefe Kerbe stattdessen als streng geometrisches, rhythmisches Dekorelement.“ Adelheid Rasche: Deutsches Glas des 20. Jahrhunderts. Formen und Manufakturen. DuMont Buchverlag, Köln 1978, S. 132. (Beleg: Ichendorfer Glashütte in der Nachkriegsmoderne, 1978, über Google KI abgefragt, noch nicht gegen Originalbelege verifiziert)
    • Dieses Set von edlen Keilschliffgläsern meiner Mutter aus den 1970er Jahren ist leider nicht mehr vollständig erhalten. siehe das Set von Keilschliffgläsern auf dem Bild rechts
    • „[…] fallen vor allem die Keilschliffgläser auf, bei denen der tiefe, scharfkantige Schliff die Lichtbrechung maximiert […]“ Axel von Saldern: Glas. Kunst vom Altertum bis zur Gegenwart. Klinkhardt & Biermann, München 1975, S. 248. (Beleg: Kunsthistorische Fachliteratur, 1975, über Google KI abgefragt, noch nicht gegen Originalbelege verifiziert)
    • „Unter den Entwürfen für die Vereinigten Lausitzer Glaswerke ragen die schlichten Keilschliffgläser von Wilhelm Wagenfeld heraus, die eine Synthese aus industrieller Fertigung und traditionellem Handwerk darstellen.“ Kunstgewerbemuseum Berlin: Wilhelm Wagenfeld. Du und ich. Vom Werkstattmodell zum Serienprodukt. Ausstellungskatalog, Berlin 1973, S. 84. (Beleg: Werksverzeichnis zu Wilhelm Wagenfeld, 1973, über Google KI abgefragt, noch nicht gegen Originalbelege verifiziert)

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Keilschliffglas Case=Nom, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Keilschliffglas Case=Acc, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Keilschliffglas Case=Dat, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Keilschliffglase Case=Dat, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Keilschliffglases Case=Gen, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Keilschliffgläser Case=Acc, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Keilschliffgläser Case=Gen, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Keilschliffgläser Case=Nom, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Keilschliffgläsern Case=Dat, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic

Translations (1)

en wedge cut glass (hochwertiges Trinkglas aus Kristall- oder Bleikristallglas)