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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Handbibliothek de · NOUN

Pronunciation

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  • [ˈhantbiblioˌteːk]

Etymology

Determinativkompositum (Zusammensetzung) aus den Substantiven Hand und Bibliothek

Meanings

  1. (auch) Gesamtheit der Bücher und anderer Medien einer Bibliothek, die nicht ausleihbar sind, die also ausschließlich im Lesesaal der Bibliothek benutzt werden dürfen; meist handelt es sich dabei um Standard- und Nachschlagewerke; der Raum, in dem diese Medien stehen
    • „Die Arbeitsplätze und die Handbibliothek gruppieren sich in leicht zurückspringenden, terrassenartigen Stockwerken an drei verglasten Seiten um den Hof herum.“ Henning Klüver: Auf schlanken Stahlpfeilern im Erdreich Roms verankert. In: Deutschlandradio. 13. September 2012 (Deutschlandfunk / Köln, URL, abgerufen am 26. Dezember 2021) .
    • „»Wir haben im Moment eine Handbibliothek von etwa 4000 Fachbüchern, wir sind sehr zufrieden mit diesem Bestand.«“ Hilde Weeg: Goethe und Schiller in aller Welt. In: Deutschlandradio. 26. März 2008 (Deutschlandfunk / Köln, URL, abgerufen am 26. Dezember 2021) .
    • „Die Handbibliothek der Handschriftensammlung stellt eine mediävistische Spezialsammlung dar. Hier ist wissenschaftliche Literatur zur allgemeinen Handschriftenkunde, Kodikologie, Paläographie, Buchmalerei und Überlieferung der antiken und mittelalterlichen Autoren freihand aufgestellt.“ Handbibliothek. wlb-stuttgart.de, Württembergische Landesbibliothek, Stuttgart, Deutschland, abgerufen am 28. Dezember 2021.
    • „Nur ein paar Ecken weiter liegt das Brahms-Museum, in dem man originale Briefe, eine kleine Handbibliothek und viel Wissenswertes über den Hamburger Komponisten finden kann.“ Heimatstädte berühmter Komponisten. In: Deutsche Welle. 4. Dezember 2003 (URL, abgerufen am 26. Dezember 2021) .
    • „Richard Blank lehrt auch an Filmhochschulen und kennt deren zumeist dürftige Handbibliotheken zum Thema Licht.“ Claudia Lenssen: Lichtspiele auf der Leinwand. In: Deutschlandradio. 7. August 2009 (Deutschlandfunk Kultur / Berlin, Buchbesprechung: Richard Blank: Film & Licht – Die Geschichte des Filmlichts ist die Geschichte des Films, Alexander Verlag Berlin, Berlin, 2009, 264 Seiten, URL, abgerufen am 26. Dezember 2021) .
  2. Bücher einer Bibliothek, die (meist am Arbeitsplatz eines Wissenschaftlers) für den täglichen Gebrauch zur Verfügung stehen
    • „[…] Brahms verstand sich selbst als Kunst-Messias, der einem geneigten Publikum seine Gaben darreichte und dessen kunstreligiöse Erwartungshaltung einlöste. Seine Handbibliothek, die Werke von Schopenhauer und Nietzsche umfasste, legt eine deutliche Spur.“ Georg Waßmuth: 18.2.1869: „Ein Deutsches Requiem“ von Brahms wird aufgeführt. In: Südwestrundfunk. 17. Februar 2020 (URL, abgerufen am 28. Dezember 2021) .
    • „Die KIT-Bibliothek bietet mit Handbibliotheken für KIT- bzw. Hand- und Projektapparaten für HKA-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen einheitlichen, wirtschaftlichen und effizienten Erwerbungs- und Lieferservice für Forschungs- und Büroliteratur.“ Bestellen für Handbibliotheken. Karlsruher Institut für Technologie, Karlsruher Institut für Technologie, Karlsruhe, Deutschland, abgerufen am 28. Dezember 2021.
    • [Reiheneckhaus in Berlin vom Architekten Bruno Traut:] „Einen Fernseher wird man hier vergeblich suchen, aber Bücher gibt es, eine Handbibliothek zur Architektur der Moderne.“ Silke Bartlick: Wohnen wie zu Bruno Tauts Zeiten. In: Deutsche Welle. 13. März 2012 (URL, abgerufen am 26. Dezember 2021) .
    • „Im Schlafzimmer in der Chausseestraße hatte Brecht eine letzte Handbibliothek aufgestellt, in der sich neben Bänden von Goethe und Hölderlin auch ein Buch über „Lebensweisheit im Alten China“ befand.“ Michael Opitz: Brecht als Leser. In: Deutschlandradio. 8. Februar 2008 (Deutschlandfunk Kultur / Berlin, Buchbesprechung: Die Bibliothek Bertolt Brechts. Ein kommentiertes Verzeichnis, Hrsg. v. Bertolt-Brecht-Archiv und der Akademie der Künste, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 2007, 593 Seiten, URL, abgerufen am 26. Dezember 2021) .
    • [Martin Luther auf der Wartburg:] „Erst nach einigen Wochen hat er sich mit seinem Schicksal hier abgefunden, er hatte dann auch die nötige Handbibliothek, um hier arbeiten zu können.“ Wolfram Nagel: Martin Luther – Vogelfrei und unerkannt auf der Wartburg. In: Deutschlandradio. 6. Januar 2015 (Deutschlandfunk / Köln, URL, abgerufen am 26. Dezember 2021) .

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Handbibliotheken Case=Dat, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Handbibliotheken Case=Nom, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Handbibliotheken Case=Acc, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Handbibliotheken Case=Gen, Gender=Fem, Number=Plur lexicographic
Handbibliothek Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Handbibliothek Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Handbibliothek Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Handbibliothek Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic

Hypernyms

Bibliothek

Synonyms

Präsenzbestand · Handapparat