Grips de · NOUN · etymology 1
Pronunciation
- [ɡʁɪps]
- rhymes ɪps
- audio
Etymology
Das Wort ist seit dem 19. Jahrhundert belegt und gehört als Substantiv zu einem regionalen Verb grippen/gripsen „fassen, packen“.
Meanings
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(colloquial) kognitive Leistungsfähigkeit
Sein Grips ist nicht überragend.
„Du hast Grips in der Birne und solltest als Philosoph tätig sein, anstatt dubiosen Geschäftspartnern Triebwerke zu verhökern.“
Jón Kalman Stefánsson: Dein Fortsein ist Finsternis. Roman. Piper, München 2024 (übersetzt von Karl-Ludwig Wetzig), ISBN 978-3-492-32059-7 , Seite 135. Isländisch 2020.„Ich strengte meinen Grips an und sortierte die Fakten.“
Charles Bukowski: Ausgeträumt. Roman. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1997 (übersetzt von Carl Weissner), ISBN 3-423-12342-7, Seite 22. Englisches Original 1994.„Die Bürger müssen ihrer Stadt unter die Arme greifen, mit Grips und Gemeinsinn.“
Hatice Akyün: Verfluchte anatolische Bergziegenkacke oder wie mein Vater sagen würde: Wenn die Wut kommt, geht der Verstand. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2014, ISBN 978-3-462-04699-1 , Seite 86.
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(colloquial) Menge der Gehirnmasse
Der hat nicht viel Grips.
„Wenn ich ein bisschen Grips hätte, würde ich mit Patti hinfahren.“
Stephen King: Mr. Mercedes. Wilhelm Heyne Verlag, München 2014 (übersetzt von Bernhard Kleinschmidt), ISBN 978-3-453-43846-0, Seite 10.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Gripses | Case=Gen, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Grips | Case=Acc, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Grips | Case=Dat, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic | |
| Grips | Case=Nom, Gender=Masc, Number=Sing | lexicographic |
Synonyms
Translations (2)
fr cervelle (umgangssprachlich: Menge der Gehirnmasse) · fr jugeotte (umgangssprachlich: kognitive Leistungsfähigkeit)