Greißlersterben de · NOUN
Pronunciation
- [ˈɡʁaɪ̯slɐˌʃtɛʁbn̩]
- [ˈɡʁaɪ̯slɐˌʃtɛʁbm̩]
Etymology
Zusammensetzung aus den Substantiven Greißler und Sterben
Meanings
-
(Austrian German) das Verschwinden kleiner Gemischtwarenläden infolge der zunehmenden Verbreitung von Supermärkten
„Die kleinen Familienbetriebe haben ihre Chancen gegen das Greißlersterben nicht genutzt: Sie könnten nämlich schon jetzt bis 19.30 Uhr und - wenn es der Landeshauptmann erlaubt - sogar bis 20 Uhr offen halten.“
Kommentar: Ausweitung der Kaufzone. derStandard.at, 9. Dezember 2002, abgerufen am 10. Juli 2011.„Nach dem Greißlersterben und dem Wirtesterben erwartet die Gemeinden als nächstes das Kirchensterben.“
Christine Haiden: Wenn alles gesagt ist. nachrichten.at, 25. Juni 2009, abgerufen am 10. Juli 2011.„Viele Fleischer sind dem Greißlersterben zum Opfer gefallen.“
Jeannine Hierländer, Nicole Stern: Wien: Des Fleischermeisters Lust und Frust. Die Presse.com, 18. April 2009, abgerufen am 10. Juli 2011.„Bis heute funktionieren diese Grätzl oft wie Dörfer – und bieten trotz des jahrelangen Gasthaus- und Greißlersterbens eine unvergleichbare Vielfalt.“
Reinhard Seiss: Verbauter Blick in die Zukunft. ZEIT ONLINE, 11. November 2009, abgerufen am 11. Juli 2011.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Greißlersterbens | Case=Gen, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Greisslersterben | Gender=Neut | Liechtenstein, Switzerland, alternative | lexicographic |
| Greißlersterben | Case=Nom, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Greißlersterben | Case=Acc, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Greißlersterben | Case=Dat, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic |