Gleichmut de · NOUN
Pronunciation
- [ˈɡlaɪ̯çˌmuːt]
- audio
Etymology
Determinativkompositum aus gleich und Mut, eine Rückbildung des 17. Jahrhunderts zu gleichmütig
Meanings
-
durch äußere und innere Einflüsse nicht aus dem Gleichgewicht zu bringende Gemütsverfassung
„Der Seeräuber hatte mit diplomatischem Gleichmut zugehört.“
Charles Sealsfield: Der Legitime und die Republikaner. Eine Geschichte aus dem letzten amerikanisch-englischen Kriege. Greifenverlag, Rudolstadt 1989, ISBN 3-7352-0163-6, Seite 183. Zuerst 1833; diese Ausgabe beruht auf der von 1847.„Auf seinen zwei vorangegangenen Reisen hatte sich Cook derlei Widrigkeiten in der Regel mit Gleichmut gestellt und im Umgang mit Matrosen und Einheimischen eine strenge, aber gerechte Hand bewiesen.“
Tony Horwitz: Cook. Die Entdeckung eines Entdeckers. Piper, München/Zürich 2006 (übersetzt von Heike Steffen), ISBN 978-3-492-24473-2 , Seite 482. Englisches Original 2002.Die Kultivierung von Gleichmut ist nicht zu verwechseln mit der Etablierung von Gleichgültigkeit.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Gleichmuts | Case=Gen, Number=Sing | lexicographic | |
| Gleichmut | Case=Dat, Number=Sing | lexicographic | |
| Gleichmut | Case=Acc, Number=Sing | lexicographic | |
| Gleichmut | Case=Nom, Number=Sing | lexicographic | |
| Gleichmut | Case=Gen, Number=Sing | lexicographic | |
| Gleichmutes | Case=Gen, Number=Sing | lexicographic | |
| Gleichmute | Case=Dat, Number=Sing | lexicographic |
Deriveds
Synonyms
Gelassenheit · Unerschütterlichkeit
Translations (2)
en equanimity (durch äußere und innere Einflüsse nicht aus dem Gleichgewicht zu bringende Gemütsverfassung) · en stoicism (durch äußere und innere Einflüsse nicht aus dem Gleichgewicht zu bringende Gemütsverfassung)