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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Gestationsdiabetes de · NOUN

Pronunciation

  • audio
  • [ɡɛstaˈt͡si̯oːnsdiaˌbeːtɛs]

Etymology

Determinativkompositum aus den Substantiven Gestation und Diabetes sowie dem Fugenelement -s

Meanings

  1. erstmals während einer Schwangerschaft auftretende Störung des Glucosestoffwechsels mit einer Glucosetoleranzstörung, die zu erhöhten Blutzuckerwerten der Mutter und in Folge dessen des Feten führt
    • „Der Gestationsdiabetes mellitus (GDM) ist eine der häufigsten Komplikationen während der Schwangerschaft; in Deutschland waren im Jahr 2014 rund 4,5 Prozent aller Schwangeren davon betroffen.“ Sabine Körber, Michael Bolz, Volker Briese: Praxisbuch Gestationsdiabetes mellitus. Walter de Gruyter GmbH & Co KG, 2016, ISBN 978-3-11-042808-7, Seite 1 (Zitiert nach Google Books)
    • „2010 litten 3,7% aller Schwangeren an einem Gestationsdiabetes.“ Kirstin Büthe, Cornelia Schwenger-Fink: Evidenzbasierte Schwangerenbetreuung und Schwangerschaftsvorsorge. Kohlhammer Verlag, 2020, ISBN 978-3-17-036361-8, Seite 104 (Zitiert nach Google Books)
    • „Eine konsequente Behandlung des Gestationsdiabetes kann diesen Komplikationen vorbeugen.“ Vera Zylka-Menhorn: Blutwerte verstehen. Govi-Verlag, 2021, ISBN 978-3-7741-1542-2, Seite 97 (Zitiert nach Google Books)
    • „Ein Gestationsdiabetes liegt definitionsgemäß vor, wenn einer von drei Blutzuckerparametern erreicht oder überschritten wird.“ Detmar Jobst: Facharztprüfung Allgemeinmedizin. Elsevier Health Sciences, 2020, ISBN 978-3-437-09961-8, Seite 300 (Zitiert nach Google Books)
    • „Trotzdem haben Frauen mit Gestationsdiabetes ein höheres Risiko für einen späteren Diabetes mellitus und ihre Kinder ein erhöhtes Geburtsgewicht.“ Joy Hinson, Peter Raven, Shern Chew: Organsysteme verstehen: Endokrines System. Elsevier Health Sciences, 2018, ISBN 978-3-437-09860-4, Seite 143 (Zitiert nach Google Books)
    • „Bei normalen Blut- und Urintests lässt sich der so genannte Gestationsdiabetes nicht erkennen.“ Welchen Zweck hat ein Diabetes-Screening?. In: Bild.de. (URL, abgerufen am 2. August 2021) .
    • „Ernährt sich die werdende Mutter überwiegend von raffinierten Kohlenhydraten, also Weißmehl und weißem Zucker, kann das die Entstehung eines Gestationsdiabetes begünstigen, der weitreichende Folgen für Mutter und Kind hat.“ Frauke Kandale: Cola, Sushi, Eier: Das sollten Schwangere essen - und das lieber nicht. In: FOCUS Online. 16. Mai 2018, ISSN 0943-7576 (URL, abgerufen am 2. August 2021) .
    • „Bisher gibt es lediglich Studien zu den Auswirkungen einer intensiven Betreuung von Schwangeren, bei denen Gestationsdiabetes diagnostiziert wurde.“ Ingrid Mühlhauser: Unsinn Vorsorgemedizin. Rowohlt Verlag GmbH, 2017, ISBN 978-3-644-40104-4, Seite 129 (Zitiert nach Google Books)
    • „Mit dem Verzehr von Äpfeln können werdende Mütter außerdem einem Schwangerschaftsdiabetes vorbeugen: Jede zusätzliche Portion Apfel pro Tag verringert das Risiko von Gestationsdiabetes um 25 Prozent, ermittelten amerikanische Epidemiologen.“ Lajos Schöne: Krebs, Demenz, Schlaganfall - dieses Obst schützt. In: Welt Online. 27. Juli 2015, ISSN 0173-8437 (URL, abgerufen am 2. August 2021) .
    • „Jedoch steigt der Anteil der Schwangeren mit Gestationsdiabetes aufgrund von zunehmender Adipositas und steigendem Gebäralter.“ Lidia Lasch, Sabine Fillenberg: Basiswissen Gynäkologie und Geburtshilfe. Springer-Verlag, 2016, ISBN 978-3-662-52809-9, Seite 199 (Zitiert nach Google Books)

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Gestationsdiabetes Case=Acc, Gender=Masc, Number=Sing lexicographic
Gestationsdiabetes Case=Gen, Gender=Masc, Number=Sing lexicographic
Gestationsdiabetes Case=Dat, Gender=Masc, Number=Sing lexicographic
Gestationsdiabetes Case=Nom, Gender=Masc, Number=Sing lexicographic

Synonyms

Typ-4-Diabetes · Schwangerschaftsdiabetes