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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Geschmäckle de · NOUN

Pronunciation

  • rhymes ɛklə
  • audio
  • [ɡəˈʃmɛklə]

Etymology

Geschmäckle ist die schwäbische Verkleinerungsform von Geschmack.

Meanings

  1. (abwertend; ursprünglich süddeutsch, mittlerweile in ganz Deutschland bekannt, umgangssprachlich,) leichte Anrüchigkeit, Beigeschmack des Unkorrekten
    • „Für die Opposition hat die jüngste Jugendstudie ein Geschmäckle. Denn sie wurde von der Staatskanzlei in Auftrag gegeben.“ Petra Strutz: Jugendstudie sorgt für Streit im Landtag. In: Lausitzer Rundschau Online. 19. Oktober 2012 (URL, abgerufen am 4. November 2012) .
    • Es hat schon ein Geschmäckle, wenn die Tochter des Bürgermeisters plötzlich Stadtkämmerin wird.
    • Ihr Vorgehen lässt das Geschmäckle der Vetternwirtschaft aufkommen, mein Lieber.
    • Es ist ein besonderes Geschmäckle dabei, wenn die Angehörigen der Abgeordneten gut dotierte Posten im Landtag bekommen.
    • „Der Bundespräsident lädt die Verlegerin Friede Springer zu einem Ehrenessen – hat das ein Geschmäckle?“ Holger Schmale: Zu Gast in Bellevue. In: Frankfurter Rundschau. 22. Oktober 2012, ISSN 0940-6980 (URL, abgerufen am 4. November 2012) .

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Gschmäckle Gender=Neut variant lexicographic
Geschmäckle Case=Acc, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Geschmäckle Case=Nom, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Geschmäckle Case=Acc, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Geschmäckle Case=Dat, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Geschmäckle Case=Dat, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Geschmäckle Case=Gen, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Geschmäckle Case=Nom, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Geschmäckles Case=Gen, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic