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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Geschiebe de · NOUN

Pronunciation

  • [ɡəˈʃiːbə]
  • rhymes iːbə
  • audio

Etymology

Ableitung vom Stamm des Verbs schieben mit dem Derivatem (Zirkumfix) Ge-…-e

Meanings

  1. (Nomen Actionis, no-plural) stetiges oder wiederholtes Bewegen von etwas durch Druck
    • „Jenes Gedränge und Geschiebe von Menschen, die vollgepfropften Treppen und Gänge bei noch halbleerer Kirche, der Neid und Streit um einen Sitzplatz, […] von dem allen finden wie keine Spur […].“ Theodor Braun: In welchem Umfange kann und soll die Benutzung sämmtlicher Kirchensitze im Hauptgottesdienste freigegeben werden?. In: Protokolle der XXIII. deutschen evangelischen Kirchen-Konferenz. zu Guttenberg (Carl Grüninger), Stuttgart 1898, Seite 75 (Google Books, abgerufen am 15. Februar 2024) .
  2. (Geomorphologie, Glaziologie, Limnologie, Nomen Acti, jargon) von einer Kraft (Gletscher/fließendes Wasser) über Grund bewegte (=‚geschobene‘) Masse (meistens Sand, Steine)
    • „Von den Gebirgsabhängen stürzen zahlreiche, aber meist nur zur Regenzeit Wasser führende Bäche herunter, die ihre Geschiebe an den veränderlichen Ufern ablagern und an der Mündung meist kleine Deltas bilden.“ Acháia. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4., gänzlich umgearbeitete Auflage. Band 1, Bibliographisches Institut, Leipzig 1885, Seite 81 (Wikisource, abgerufen am 14. Februar 2024) .
    • versteinert: „Es gibt sowohl ‚nördliche‘ als auch ‚südliche‘ Konglomerate. […] Ein klassisches nördliches Geschiebe ist zum Beispiel das ‚Digerberg-Konglomerat‘.“ Jan Kottner: Südliche Gerölle. In: Bräunlichs Geologieseite – kristallin.de. Abgerufen am 15. Februar 2024.
    • „Der Glimmerschiefer bedeckt in Skandinavien gewöhnlich nur die höchsten Gipfel […]. Dieser Umstand hat, wenn das Wasser nicht so hoch gestiegen ist, seine Versetzung gehindert; deshalb erscheint er nur selten unter den Geschieben, […]“ Karl Friedrich von Klöden: Über das Vorkommen der Geschiebe in den Süd-baltischen Ländern, besonders in der Mark Brandenburg. In: Jahrbuch für Mineralogie, Geognosie, Geologie und Petrefaktenkunde. Dritter Jahrgang, Georg Reichard, Heidelberg 1832, Seite 401 (Google Books, abgerufen am 19. Februar 2024) .
    • „Die Küste von Les Hachettes bot seltsame Geschiebe, und als ihnen der Herbergswirt den Weg gezeigt hatte, erreichten sie den Strand.“ Gustave Flaubert: Bouvard und Pécuchet. Diogenes, Zürich 1979 (übersetzt von Erich Marx), ISBN 3-257-20725-5 , Seite 101. Französisch 1881.
  3. (Nomen Acti, Zahnmedizin, jargon) die zum Befestigen dienenden Elemente einer Zahnprothese (Patrize) zusammen mit den entsprechenden im Kiefer fest sitzenden Verankerungen (Matrize)
    • „Geschiebe bieten eine gute Kraftverteilung innerhalb des Gebisses und der Prothese, unterstützen also einen weiterhin guten Biss.“ Was ist eine Geschiebeprothese? Zahnärztliche Praxisklinik Herne, abgerufen am 13. Februar 2024.

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Geschiebes Case=Gen, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Geschiebe Case=Acc, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Geschiebe Case=Nom, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Geschiebe Case=Acc, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Geschiebe Case=Dat, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Geschiebe Case=Gen, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Geschiebe Case=Nom, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Geschieben Case=Dat, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic

Deriveds

Geschiebesammlung · Geschiebeprothese · Geschiebemergel · Geschiebelehm

Hyponyms

Leitgeschiebe

Meronyms

Matrize · Patrize

Translations (1)

bg нанос (von Gletscher/Fluss bewegte Masse)