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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Gebein de · NOUN

Pronunciation

  • [ɡəˈbaɪ̯n]
  • audio
  • rhymes aɪ̯n

Etymology

mittelhochdeutsch „gebeine“, althochdeutsch „gibeini“ „die beiden Beine eines Menschen“. Das Wort ist seit dem 9. Jahrhundert belegt.

Meanings

  1. (literary) Knochen, Skelett des lebenden Menschen
    • „Schon hatten sie einen Theil zurückgelegt als ein furchtbares: „O Gott!“ der Mutter eisig durchs Gebein rieselte. Sie wendet sich, und sieht – entsetzlicher Anblick – Rosalien, welche auf dem gefährlichsten Punkte mit dem Fuße gestrauchelt.“ (1845) Fehlender Parameter (Hilfe) Abgerufen am 12. August 2018.
    • „Da sagte der Mensch: Diese endlich ist Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch; diese soll Männin heißen, denn vom Mann ist sie genommen.“ Bibel: Genesis Kapitel 2, Vers 23 ELB
  2. (literary, plural) sterbliche Reste, besonders Knochen; Skelett eines Toten
    • „Doch dann zwingen Angriffe der Wikinger die Hüter der Gebeine erneut zur Flucht.“ Martin Paetsch: Der Tod aus dem Norden. In: GeoEpoche: Die Wikinger. Nummer Heft 53, 2012 , Seite 24-35, Zitat Seite 35.
    • "als 1524 die Gebeine des Benno von Meißen erhoben wurden, verfasste Luther seine Schrift 'Wider den neuen Abgott …'" https://www.heiligenlexikon.de/Glossar/Reliquien.html (12.06.2018)
    • „Zwölf Jahre später wurden seine Gebeine nach Caracas überführt.“ Marianne Wellershoff: Stratege der Freiheit. In: SPIEGEL GESCHICHTE. Nummer Heft 1, 2016 , Seite 40-45, Zitat Seite 45.
    • „Doch ihre Gebeine sind spurlos verschwunden, außer von ganz wenigen, die bei den Häusern bestattet wurden.“ Angelika Franz: Reicher Bauer, großer Stall. In: Norbert F. Pötzl, Johannes Saltzwedel (Herausgeber): Die Germanen. Geschichte und Mythos. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2013, ISBN 978-3-421-04616-1, Seite 41-52, Zitat Seite 50.
    • "Ein Teil der Nikolaus-Gebeine wird in der Freiburger Kathedrale verwahrt. Doch nun macht ein türkischer Archäologe den Schweizern die Reliquie streitig - …" Wolfgang Koydl: Türkei fordert Nikolaus-Knochen von der Schweiz zurück. In: sueddeutsche.de. 15. Januar 2013, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 12. Juni 2018) .

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Gebeine Case=Acc, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Gebeine Case=Dat, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Gebeine Case=Gen, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Gebeine Case=Nom, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic
Gebeins Case=Gen, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Gebeines Case=Gen, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Gebein Case=Nom, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Gebein Case=Acc, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Gebein Case=Dat, Gender=Neut, Number=Sing lexicographic
Gebeinen Case=Dat, Gender=Neut, Number=Plur lexicographic

Translations (19)

sl koska (gehoben: Knochen, Skelett des lebenden Menschen) · bs мошти (gehoben, im Plural: sterbliche Reste, besonders Knochen; Skelett eines Toten) · bs коска (gehoben: Knochen, Skelett des lebenden Menschen) · hr koska (gehoben: Knochen, Skelett des lebenden Menschen) · sh мошти (gehoben, im Plural: sterbliche Reste, besonders Knochen; Skelett eines Toten) · hr mošti (gehoben, im Plural: sterbliche Reste, besonders Knochen; Skelett eines Toten) · mk мошти (gehoben, im Plural: sterbliche Reste, besonders Knochen; Skelett eines Toten) · fr ossements (gehoben, im Plural: sterbliche Reste, besonders Knochen; Skelett eines Toten) · mk коска (gehoben: Knochen, Skelett des lebenden Menschen) · hr kost (gehoben: Knochen, Skelett des lebenden Menschen) · sr коска (gehoben: Knochen, Skelett des lebenden Menschen) · sh коска (gehoben: Knochen, Skelett des lebenden Menschen) · sr кост (gehoben: Knochen, Skelett des lebenden Menschen) · fr squelette (gehoben: Knochen, Skelett des lebenden Menschen) · sl kost (gehoben: Knochen, Skelett des lebenden Menschen) · sv ben (gehoben: Knochen, Skelett des lebenden Menschen) · sh кост (gehoben: Knochen, Skelett des lebenden Menschen) · bs кост (gehoben: Knochen, Skelett des lebenden Menschen) · sr мошти (gehoben, im Plural: sterbliche Reste, besonders Knochen; Skelett eines Toten)