Freiwild de · NOUN
Pronunciation
- audio
- [ˈfʁaɪ̯ˌvɪlt]
Etymology
Determinativkompositum, zusammengesetzt aus frei und Wild im Sinne von „Wild, das frei erlegt werden kann“
Meanings
-
(metaphorisch) Menschen, die willkürlich jemandem preisgegeben sind; Menschen, die schutzlos sind
„Ohne Zweifel jedoch hat die sowjetische Heeresführung mit ihren aufwiegelnden Appellen viel dazu beigetragen, dass die Deutschen im russisch besetzten Gebiet zum Freiwild wurden.“
Theo Sommer: 1945. Die Biographie eines Jahres. Rowohlt, Reinbek 2005, ISBN 3-498-06382-0 , Seite 41.„Besonders empörte die Herero, dass viele deutsche Männer die schwarzen Frauen als Freiwild betrachteten.“
Michael Sontheimer: Brutales Herrentum. In: SPIEGEL GESCHICHTE. Nummer Heft 1, 2016 , Seite 100-104, Zitat Seite 101.„Jede Kritik jedoch muß verstummen, solange Studenten unter den Augen der Polizei wie Freiwild gejagt werden können.“
Quelle: Die Welt, 1968„Danach war ich erst recht Freiwild für die anderen.“
Mehmet Gürcan Daimagüler: Kein schönes Land in dieser Zeit. Das Märchen von der gescheiterten Integration. Goldmann, München 2013, ISBN 978-3-442-15737-2 , Seite 125.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Freiwilds | Case=Gen, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Freiwild | Case=Nom, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Freiwild | Case=Acc, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Freiwild | Case=Dat, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Freiwildes | Case=Gen, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic |
Translations (5)
sv lovligt byte (metaphorisch: Menschen, die willkürlich jemandem preisgegeben sind; Menschen, die schutzlos sind) · eo malprotektaĵo (metaphorisch: Menschen, die willkürlich jemandem preisgegeben sind; Menschen, die schutzlos sind) · fr proie (metaphorisch: Menschen, die willkürlich jemandem preisgegeben sind; Menschen, die schutzlos sind) · en fair game (metaphorisch: Menschen, die willkürlich jemandem preisgegeben sind; Menschen, die schutzlos sind) · eo trafaĵo (metaphorisch: Menschen, die willkürlich jemandem preisgegeben sind; Menschen, die schutzlos sind)