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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Einwertigkeit de · NOUN

Pronunciation

  • audio
  • [ˈaɪ̯nˌveːɐ̯tɪçkaɪ̯t]
  • [ˈaɪ̯nˌveːɐ̯tɪkkaɪ̯t]

Etymology

Ableitung des Adjektivs einwertig zum Substantiv mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -keit

Meanings

  1. (general) Eigenschaft, nur einen Zustand, eine Möglichkeit zu haben
    • „Die Zuverlässigkeit der Rechnerarbeit besteht eben in der Einwertigkeit der Bedeutung und Form der übergebenen Anweisungen.“ Ludek Hudec: Die Einführung auf den Weg zur Weisheit. Lulu.com, 2013, Seite 205 (Zitiert nach Google Books)
    • „Die Mehrwertigkeit des Konsumismus hebt sich hier sehr prägnant von der Einwertigkeit der Religion und der Zweiwertigkeit der Politik ab.“ Norbert Bolz: Werdet erwachsen!. In: Welt Online. 22. April 2005, ISSN 0173-8437 (URL, abgerufen am 24. Februar 2022) .
    • „Wie bei der Darstellung der Namenstheorie ausgeführt wurde, führt die Verbindung zweier Glieder notwendig zu einer einzigen und damit einwertigen Relation, die dann leicht in eine Einwertigkeit des Ausdrucks umgedeutet werden kann.“ Dieter Horn: Rechtssprache und kommunikation. Duncker & Humblot, 1966, Seite 38 (Zitiert nach Google Books)
    • „Sämtliche Daten des Modells sind durch Einwertigkeit und durch statischen Charakter gekennzeichnet […].“ Wolfgang Becker, Stefan Lutz: Gabler Kompakt-Lexikon Modernes Rechnungswesen. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-322-94418-4, Seite 41 (Zitiert nach Google Books)
    • „Nun ist die Einheit der Satzintention Voraussetzung für die Einwertigkeit des Satzes im Sinne des Prinzips vom ausgeschlossenen Dritten: entweder ist der Satz wahr oder er ist falsch.“ Rodrigo Jokisch: Logik der Distinktionen. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-663-10681-4, Seite 133 (Zitiert nach Google Books)
    • „Diese Voraussetzung der Einwertigkeit der Umweltvorstellung ist nicht identisch mit der Annahme der Richtigkeit dieser Vorstellung.“ Helmut Koch, Erich Gutenberg: Zur Theorie des Absatzes. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-322-83594-9, Seite 221 (Zitiert nach Google Books)
  2. (rare) Eigenschaft, nur mit einem anderen Atom eine chemische Bindung einzugehen
    • „Chemische Eigenschaften, die sich periodisch wiederholen, sind beispielsweise die Einwertigkeit der Alkali-Atome oder die Reaktionsträgheit der Edelgase.“ Hermann Haken, Hans C. Wolf: Atom- und Quantenphysik. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-00142-4, Seite 27 (Zitiert nach Google Books)
    • „Die größere Stabilität der abgeschlossenen Schale von zehn 4d-Elektronen hängt offenbar mit der strengen Einwertigkeit des Silbers zusammen.“ Friedrich Hund: Linienspektren und Periodisches System der Elemente. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-7091-5695-7, Seite 170 (Zitiert nach Google Books)
    • „Ebenso wenig wie hier die Einwertigkeit der Alkali- und Halogenatome sich unmittelbar in der Struktur äußert, tut das etwa die Zweiwertigkeit von Zink und Schwefel in ZnS.“ Walther Kossel: Valenzkräfte und Röntgenspektren. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-40052-4, Seite 39 (Zitiert nach Google Books)
    • „Chlor ist in der siebten Hauptgruppe zu finden, was ebenfalls Einwertigkeit impliziert.“ Dr. Reinhold Goldmann: Ragins Weg. tredition, 2020, ISBN 978-3-347-08640-1, Seite 96 (Zitiert nach Google Books)
  3. (bei einem Verb) Eigenschaft, drei obligatorische Aktanten zu haben
    • „Es gibt Verben v₁, die nur in syntaktischer Einwertigkeit vorkommen.“ Göttingische gelehrte Anzeigen. Akademie der Wissenschaften., 1973, Seite 309 (Zitiert nach Google Books)
    • „Im Kern dieser sprachlichen Handlungstheorie unterscheidet Tesnière bei den Verben drei Valenzen, nämlich die Einwertigkeit , die Zweiwertigkeit und die Dreiwertigkeit.“ Harald Weinrich: Sprache, das heißt Sprachen. Gunter Narr Verlag, 2006, ISBN 978-3-8233-6204-3, Seite 34 (Zitiert nach Google Books)
    • „Der Verlust der Einwertigkeit wird dadurch möglich, daß die Nominalform des Verbs nicht in primären, sondern in sekundären Sätzen steht.“ Peter Schäublin: Probleme des adnominalen Attributs in der deutschen Sprache der Gegenwart. Walter de Gruyter GmbH & Co KG, 2019, ISBN 978-3-11-082691-3, Seite 26 (Zitiert nach Google Books)
    • „Eine besondere Schwierigkeit liegt darin, daß zunächst nur einwertige Verben (Einwertigkeit im Sinne des Dependenzmodells) Verwendung finden können, wodurch die Zahl der in Frage kommenden Verben stark reduziert wird.“ Der Altsprachliche Unterricht. Ernst Klett Verlag., 1973, ISBN 978-3-12-960940-8, Seite 17 (Zitiert nach Google Books)
    • „Im Unterschied der dann als Ausgangsversion angesetzten Variante ‚eine Frage stellen‘ ist keine Reduktion auf Einwertigkeit möglich.“ Peter Durco: Valenz und Kookkurenz. LIT Verlag Münster, 2014, ISBN 978-3-643-50564-4, Seite 9 (Zitiert nach Google Books)

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Einwertigkeit Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Einwertigkeit Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Einwertigkeit Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Einwertigkeit Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic

Antonyms

Zweiwertigkeit · Bivalenz

Synonyms

Monovalenz