Cybermobbing de · NOUN
Pronunciation
- [ˈsaɪ̯bɐˌmɔbɪŋ]
- audio
Etymology
Determinativkompositum, zusammengesetzt aus dem gebundenen Lexem Cyber- und dem Substantiv Mobbing
Meanings
-
absichtliches und wiederholtes Schikanieren, Beleidigen, Diffamieren einer Person über das Internet
„Aus den Angriffen auf dem Schulhof wurde Cybermobbing, auf Facebook stellten die Mitschüler Louisa erst als Schwänzerin hin und schickten ihr später sogar die Aufforderung, sich umzubringen.“
Heike Sonnberger: Klassenhass im Internet. "Du nervst, geh sterben". In: Spiegel Online. 7. September 2012, ISSN 0038-7452 (URL) .„Cybermobbing findet mit Handys statt, in Social Communities, mit Hilfe von Instant Messengern oder auf Videoplattformen wie YouTube. Wie beim klassischen Mobbing auch, kann das Cybermobbing eine ernstzunehmende psychische und körperliche Belastung verursachen. Identitäts- und Selbstwertkrisen, Erschöpfungs- und Angstzustände und ein anhaltend depressives oder ängstliches Lebensgefühl können die Folge sein, ebenso wie zahlreiche psychosomatische Beschwerden.“
www.mediaculture-online: Cybermobbing. Abgerufen am 11. Juni 2013.„Wann macht man sich strafbar? Wie geht man gegen Beleidigung, Verleumdung und Verbreitung von Fotos & Videoaufnahmen vor? Was richtet Cybermobbing bei den Opfern an?“
Bündnis gegen Cybermobbing„Anfang Oktober hat die junge Kanadierin Amanda Todd Selbstmord begangen, nachdem sie jahrelang das Opfer von Mobbing-Angriffen im Netz und in der Schule gewesen war. Ihr Tod und die Reaktionen darauf haben nicht nur in Kanada eine Debatte darüber ausgelöst, wie mit Cybermobbing umgegangen werden sollte.“
Stefanie Schütten: Cybermobbing lässt sich nicht allein im Netz bekämpfen. In: Zeit Online. 25. Oktober 2012, ISSN 0044-2070 (URL) .„Cybermobbing selbst ist kein Straftatbestand. Aber in Cybermobbing vereinigen sich einzelne Straftaten - das ist vielen Tätern/innen nicht bewusst. Beleidigungen, Drohungen oder die scheinbar harmlose Verbreitung von Bildern und Videos können ernsthafte Folgen auch für den oder die Täter haben.“
Cybermobbing - Folgen für Täter. Abgerufen am 11. Juni 2013.
Forms
| Spelling | Features | Labels | Source |
|---|---|---|---|
| Cybermobbing | Case=Nom, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Cybermobbing | Case=Acc, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Cybermobbing | Case=Dat, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Cybermobbings | Case=Gen, Gender=Neut, Number=Sing | lexicographic | |
| Cyber-Mobbing | Gender=Neut | alternative | lexicographic |
Hypernyms
Translations (3)
en cyberbullying (Schikanieren, Beleidigen, Diffamieren einer Person über das Internet) · sv nätmobbning (Schikanieren, Beleidigen, Diffamieren einer Person über das Internet) · uk кібербулінг (Schikanieren, Beleidigen, Diffamieren einer Person über das Internet)