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Dictionary

Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.

Aftermoral de · NOUN

Pronunciation

  • audio
  • [ˈaftɐmoˌʁaːl]

Etymology

Determinativkompositum aus dem gebundenen Lexem after- und dem Substantiv Moral

Meanings

  1. (outdated) Form von Moral oder Tugend, die nicht aus den tiefen inneren Überzeugungen oder Prinzipien einer Person entspringt, sondern vielmehr äußerlich oder oberflächlich ist
    • „Die negative These von der konventionellen Moral als Aftermoral und der angeblichen Tugend als Laster steht im Vordergrund; aber sie ist nur die eine Seite seiner Position: er setzt doch voraus, dass es eine Tugend gibt, wie könnte er sonst sagen ‚1a pitié est 1a plus aimable des passions et qu’elle approche le plus de la vertue.‘“ H.K. von Orelli: Die philosophischen Auffassungen des Mitleids. Рипол Классик, 1912, ISBN 587312227X (zitiert nach Google Books) .
    • „[…] Einer Aftermoral aber, welche lehrt, daß man nicht kämpfen solle, ist es nicht gegeben, den Kampf auszurotten.“ Evangelisches Schulblatt für Rheinland und Westphalen. 1899 (zitiert nach Google Books) .
    • „Wohl kam jene Aftermoral aus dem Dunkel des Mönchthums von kinderlosen und der Kinder unwürdigen Menschen“ Christian August Struve: Über Kinder und Kindererziehung für das menschliche Leben. 1806 (zitiert nach Google Books) .

Forms

SpellingFeaturesLabelsSource
Aftermoral Case=Acc, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Aftermoral Case=Gen, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Aftermoral Case=Nom, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic
Aftermoral Case=Dat, Gender=Fem, Number=Sing lexicographic

Coordinates

Scheinmoral · Heuchelei