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Words, grammatical forms and meanings linked to the ontology.
Abecebuch de · NOUN
Pronunciation
- audio
- rhymes eːbuːx
- [ˌaːˌbeːˈt͡seːˌbuːx]
Meanings
-
(Bildung, archaic) ein Buch zum Einstieg ins Lesen, ein Lernbuch für Leseanfänger, wo mit Reimen die einzelnen Buchstaben alphabetisch behandelt werden
„Weil endlich ein Gelehrter, wie Sie sind, sich in das rohe Duodezformat nicht wohl finden kañ, so soll es mir nicht darauf ankommen, Ihnen eines nach Art der Abecebücher binden zu lassen, und mit einer schriftlichen Empfehlung zuzuschiken.“
Lessings Werke. Zweiter Band. Donauöschingen im Verlage deutscher Classiker, 1822. Seite 198„Vortrefflich ist die Abfassung des Abecebuchs und sein nachheriger Druck; auch sind die beiden Episoden, wo der Markgraf von Baireut in die Handlung hereintritt mit reizender Virtuosität behandelt.“
Karl Moritz Rapp: Das goldne Alter der deutschen Poesie. Zweiter Band: Schiller, Hebel und Jean Paul. Verlag der H. Laupp’schen Buchhandlung, Tübingen 1861. Seite 292„Dieser ausgezeichnete Prediger faßte nun den Plan, von Württemberg aus durch Schriften auf seine slowenischen Landsleute einzuwirken. Er gab ein Abecebuch mit Katechismus und eine ‚Christliche Lehre‘ heraus, beide 1550 noch mit deutschen Lettern gedruckt.“
Hans Ferdinand Helmolt (Hrsg.): Weltgeschichte. Fünfter Band: Südosteuropa und Osteuropa. Bibliographisches Institut, Leipzig und Wien 1905. Seite 311„Am vollkommensten, meine ich, ergänzen sich Dichtkunst und bildende Kunst in den Abecebüchern, den Münchner Bilderbogen und fliegenden Blättern; da ist nichts zu wenig und nichts zu viel von einer oder der andern Seite; …“
Gustav Theodor Fechner: Vorschule der Aesthetik. Erster Theil. Verlag Breitkopf & Härtel, Leipzig 1876. Seite 146
Forms